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RosaMag - das erste Online-Lifestylemagazin für afrodeutsche Frauen.

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ROSAMAG ist ein Online-Lifestylemagazin, dass afrodeutsche Frauen und Freunde informiert, inspiriert und empowert. ROSAMAG porträtiert die facettenreichen Lebenswelten der modernen schwarzen Frau. Von natürlichen Pflegetipps für Afrolocken, inspirierenden Interviews, mitreißenden Kommentaren und beflügelnden Reportagen - Wir zelebrieren afrodeutsche Frauen! Wir möchten Vorbilder schaffen und unsere Diversität zeigen.

Autorin: Celia Parbey

Celia-Parbey

Celia Parbey

Celia Parbey ist Berlinerin und Afrikawissenschaftlerin. Sie arbeitet als Redakteurin bei ZEIT ONLINE und frei für verschiedene Online- und Printmagazine. Außerdem ist sie Chefredakteurin vom RosaMag, einem Online- Lifestylemagazin für Schwarze FLINTA* im deutschsprachigen Raum. Sie schreibt zu den Themen: Koloniale Kontinuitäten, Intersektionalität, Feminismus und Rassismus.

Artikel von Celia Parbey

Mit ihrer gefühlvollen Stimme und ihren kraftvollen Texten gehört Emeli Sandé zu den erfolgreichsten Künstler:innen unserer Zeit. 2012 erschien ihr Debütalbum "Our Version of Events” und wurde zum meistverkauften Album des Jahres in Großbritannien. In ihrer Musik verbindet Sandé Elemente aus Soul, R&B und Pop. Ihre Texte sprechen von Liebe, von Gemeinschaft und von Gerechtigkeit. Im November ist ihr neues Album "How Were We To Know" erschienen. Wir haben uns mit Emeli Sandé unterhalten, über ihren unverwechselbaren Sound, ihre Aufmerksamkeitsspanne und das Aufwachsen als Schwarzes Mädchen auf dem Land in Schottland.

Ein nachhaltiges Shampoo erfinden, das für alle Haartypen geeignet ist: Mit dieser Vision sind Sarah und Jacky im Sommer vergangenen Jahres ins Abenteuer IVY POW gestartet. Mit ihrem Shampoo auf Pulverbasis wollen die Freundinnen eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Haarpflegeprodukten anbieten. Hier erzählen sie, wie sie auf die Idee zu IVY POW kamen und, wie sich ihr Shampoo von anderen auf dem Markt unterscheidet. 

Heute findet das zweite AiDiA-Pitch-Event statt und wir können es kaum erwarten! In Hamburg treten acht Start-Ups Schwarzer Unternehmer*innen gegeneinander an und batteln vor einem Live-Publikum aus 500 Gäst*innen um ein Preisgeld von 53.000 Euro und Sachpreise im Gesamtwert von über 150.000 Euro. Das AiDiA Team möchte Schwarze Talente und Unternehmer*innen fördern und sichtbar machen. Im Gespräch verrät AiDiA Initiatorin und Co-Founderin Lucy, wie es zur Entstehung des Pitch-Contest kam, worauf sich die Gäst*innen dieses Jahr freuen können und, welche Vision sie gemeinsam mit dem AiDiA Team verfolgen.

Ihr habt den Buzz die letzten Wochen bestimmt schon mitbekommen. Gerade ist auf Disney+ die neue Serie "Sam - Ein Sachse" erschienen. Die Serie zeichnet den unglaublichen Lebensweg von Samuel Meffire nach, dem ersten Schwarzen Polizisten Ostdeutschlands, der später in die Kriminalität abrutschte und heute als Sozialarbeiter arbeitet. Wir haben uns mit Hauptdarsteller Malick Bauer und Ivy Quainoo in Berlin getroffen.

Es ist ein menschliches Bedürfnis, als Migrant:in an der eigenen Kultur festzuhalten. Das beste Beispiel dafür: die deutschen Integrationsverweigerer:innen in Afrika. Unsere Chefredakteurin Celia lebte mehrere Jahre im Ausland. Die Deutschen, die sie traf, zeichneten sich vor allem durch eine Eigenschaft aus: Den Unwillen, ihre Gastländer wirklich kennen zu lernen.

Zwischen 1904 und 1908 verübten deutsche Kaisertruppen den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts an den Herero und Nama im heutigen Namibia. Über die Gräueltaten gibt es bis heute nur wenig Aufklärung. Mit “Der Vermessene Mensch” erscheint jetzt der erste deutsche Kinofilm, der die Kolonialverbrechen thematisiert. Wir haben uns mit Girley Charlene Jazama getroffen. Im Film spielt sie die Rolle der Kezia Kambazembi. Eine Dolmetscherin einer Delegation von Nama und Herero, die zur Teilnahme an einer „Völkerschau“ in Deutschland gezwungen wurde.

Luna Simãos' musikalische Erziehung beginnt schon im Kindesalter. Während andere Kinder Schnappi, das Krokodil hören, wächst die gebürtige Lübeckerin mit den Klängen der Fugees und von Bob Marley & The Wailers auf. Als Teenager fängt sie an, Songcover auf YouTube zu veröffentlichen – von Amy Winehouse und den Black Eyed Peas – bis ein Berliner Plattenlabel auf sie aufmerksam wird. Mit ihrer Hilfe veröffentlicht Luna ihre erste EP und nimmt am Bundesvision Song Contest teil. 2013 tritt sie für Schleswig-Holstein an und wird mit 17 die jüngste Teilnehmerin des Wettbewerbs. Dann kommt der Cut. Luna zieht sich für einige Jahre

"Wakanda ist Synonym für Female Empowerment", sagt Schauspielerin Danai Gurira. Im zweiten Teil der Black Panther-Reihe spielt sie erneut die Rolle der Okoye, eine Kriegerin der Dora Milaje, die in diesem Film vor neuen Herausforderungen steht. Im Gespräch mit RosaMag verrät Danai, wie sie am Set mit dem Verlust von Chadwick Boseman umgegangen sind und, warum sie Box-Office-Ergebnisse nicht interessieren.  

Wakanda Forever heißt der neueste Film aus der Black Panther-Reihe, der am 09. November in Deutschland Premiere gefeiert hat. Oscarpreisträgerin Lupita Nyong'o kehrt als Nakia zurück in die Welt von Wakanda. Wir durften die Hollywood-Größe zum Interview treffen. 

“Ein Gespräch unter Freundinnen, nur steht dazwischen ein Mikro”. So würden Adelina, Nadine und Ladivine Masolopod beschreiben, den Podcast, den die Berlinerinnen Anfang 2020 ins Leben riefen. Masolo bedeutet “Gespräch” auf Lingala “Wir besprechen die Dinge einfach, wie wir sie wahrnehmen”, sagt Adelina dazu. In der ersten Folge ging es um den Film Queen & Slim. Seitdem veröffentlichen die 27-jährigen Hosts im Zwei-Wochen-Takt neue Folgen rund um Popkultur, Musik, Entertainment und Black Culture.

Gerade ist der Hollywood Blockbuster "The Woman King" auch in Deutschland erschienen. Wir haben mit einer der Hauptdarstellerinnnen, Sheila Atim, gesprochen. Im Film spielt sie Amenza, eine Kriegerin und spirituelle Heilerin. Im Gespräch mit RosaMag verrät Atim, wie sie sich auf die Rolle vorbereitet hat und erzählt, warum sie stolz ist dem Rest der Welt afrikanische Geschichten näherzubringen.  

Der Hollywood Blockbuster "The Woman King" erzählt die Geschichte der Agojie, stolze Kriegerinnen, die im 19. Jahrhundert das westafrikanische Königreich von Dahomey im heutigen Benin verteidigten. Es ist der erste Film dieser Größenordnung mit einem mehrheitlich weiblichen und Schwarzen Cast. "Wir wussten, was auf dem Spiel steht", sagt Regisseurin Gina Prince-Bythewood dazu im Interview. Vor 20 Jahren begann sie ihre Karriere mit dem Schwarzen Klassiker "Love and Basketball''. The Woman King ist bis dato ihre größte Herausforderung. Im Gespräch mit RosaMag verrät die Regisseurin, wie sie mit dem Film einen neuen Blick auf Schwarze Weiblichkeit prägen wollte und sie erzählt,

Schon als Teenager merkte Akwasi Badu-Aning, dass jungen Ghanaer:innen in seiner Umgebung in Berlin sich nicht trauten, die Sprache ihrer Eltern zu sprechen. Aus Scham oder weil sie es nie gelernt hatten. Dabei sind “afrikanische Sprachen Poesie”, wie der Gründer und Leiter der Sankofa Sprachule im Interview mit RosaMag erzählt. Gemeinsam mit Ewe-Lehrerin Akossiwa Iletou Fondoumi und Wolof-Lehrerin Fatou Cisse Kane und einem Team aus afrodiasporischen Lehrer:innen und Mitarbeitenden bietet der Unternehmer in seiner Sprachschule 18 afrikanische Sprachen an. Im Gespräch verrät Akwasi, wie es zur Gründung von Sankofa kam und welche Vision er mit dem Projekt verfolgt. Außerdem erzählen Akossiwa

Am 17. August findet in der Elbphilharmonie das vorerst letzte Deutschlandkonzert der britischen Jazzband Sons of Kemet statt und bildet gleichzeitig den Startschuss für eine dreimonatige Hommage an den “Afrofuturismus”. Wir bieten euch einen kurzen Einblick in das Programm und verlosen auf Instagram Tickets.

Alles ist politisch. Das macht nicht alles aktivistisch. In einer weißen Mehrheitsgesellschaft wird von Schwarzen Menschen oft erwartet, dass sie sich zu Rassismus äußern. Dabei macht das Schwarzsein sie nicht automatisch zu eine*r Expert*in, die auf Abruf politische Forderungen runterrattern kann. Anti-Schwarzer Rassismus ist komplex. Doch im Zuge der stärkeren Polarisierung von Black Lives Matter wurde genau das von Schwarzen und Biracial Schwarzen Menschen erwartet. Ihnen wurde ein Label übergestülpt, das nicht wirklich passt und sozialen Wandel hemmen kann. Deshalb wollen wir nun ein für alle Mal den Unterschied zeigen und die Frage beantworten: Bist du ein*e Aktivist*in oder politisch?

Jetzt, wo die Temperaturen endlich angenehmer werden und sich das Leben nach draußen verlagert, tun wir genau das - Wir verabschieden uns von der Couch und chillen endlich wieder im Park! Das Fahrrad wird aus dem Keller geholt, Spaziergänge sind wieder angesagt und all das sorgt dafür, dass wir uns auf Hörbücher freuen! Gemeinsam mit dem Hörverlag haben wir fünf Werke für dich herausgesucht, die wir dir wärmstens empfehlen.

Lesen macht inzwischen richtig Spaß, weil allmählich – also wirklich schneckenhaft gemächlich – es immer mehr Schwarze Autor*innen gibt. Gleichzeitig veröffentlichen etablierte Autor*innen immer mehr nice Lektüre. Welche Bücher gerade in der RosaMag-Redaktion gelesen werden oder bereits auf dem Nachttischschrank liegen, verraten wir euch jetzt.

Wir haben die Cantu Curl Award Gewinnerin und Breiding-Expertin Alison Kabuya gefragt: Welche Mythen es rundums Braiding gibt und ob sie wahr oder falsch sind.

Im Februar diesen Jahres erschien 'Pretty for a black girl' is not a compliment! Mit ihrem Gedichtband möchte Faith Farai aufklären und unterhalten. Es ist ihr wichtig, durch die Sammlung einen Einblick in das Leben einer Afrodeutschen zu gewähren. “Gleichzeitig möchte ich ein Spiegel sein, für jene, die sich mit meiner Geschichte und meinen Gedichten identifizieren können und zwar auf die schönste, mir möglichen Weise: durch Poesie”, sagt Faith.

Der Beruf der Friseurin hat einen schlechten gesellschaftlichen Ruf. Das obwohl Braider*innen vor allem in Deutschland essentiell für die Schwarze Kultur sind. Sie versorgen unsere Haare, sind ein Ort an dem die Community zusammenkommt. Beim Flechten verbringen wir viel Zeit miteinander, Essen, lachen und manchmal reden wir all unsere Probleme von der Seele. Genau das liebt Alison. Die 21-jährige ist die aktuelle Gewinnerin der Cantu Curl Awards. In der Schweiz geboren mit Eltern, die aus dem Kongo kommen, hat sie sich in Frankfurt niedergelassen. Hier macht sie ihre Leidenschaft zum Beruf und baut sich ein Business auf. Alison versteht sich

Dating ist barbarisch. Doch ab und zu entdeckst du jemanden, mit dem es Klick macht. Es vibet, ihr findet euch anziehend und du lachst über schrecklich schlechte Witze. Bingo! Vielleicht gehörst du zu den knallharten Personen, die direkt zu Beginn mit den heavy Fragen starten und herausfinden möchten, wie das Gegenüber zu Anti-Rassismus, Sexismus und Queer- oder trans-Feindlichkeit steht? Eventuell groovest du dich lieber gemächlich in solche Gespräche ein. Unabhängig davon, welcher Typ du bist, stellt sich die Frage, ist Dating als woke Person im Zeitalter, wo toxische Maskulinität, “ich sehe keine Farben” und Fettfeindlichkeit unser Alltag ist, überhaupt möglich?

Es ist Black History Month! Und auch wir vom RosaMag zelebrieren 28 Tagelang Schwarze Geschichte. Von Kriegerinnen, einer Schlagersängerin bis hin zur Pädagogin - heute stellen wir euch 5 Schwarze FLINTA vor, die uns täglich inspirieren.

Bezahlte Kooperation, damit du die Corporate Welt eroberst! Ins neue Jahr mit dem Job deiner Träume starten? Klingt gut? Dann schau dir die Ausschreibung von einhorn products GmbH an und starte mit einen neuen Schritt, um die Welt nachhaltiger zu machen.

Deutschland befindet sich mittendrin in der vierten Welle der Corona-Pandemie. Die Fallzahlen schnellen hoch und immer mehr Intensivbetten in den Krankenhäusern sind mit Covid-Patient*innen belegt. Christina ist 29 Jahre alt. Bis zum Oktober 2020 arbeitete sie in einem Frankfurter Krankenhaus als Dialyseschwester, dann erkrankte sie an Covid-19.

Du willst mit uns am Thron des Patriarchats sägen, mit einhorn zu positivem gesellschaftlichen Wandel beitragen und dabei auch noch Spaß haben? Dann bewirb Dich bei uns! Wir freuen uns über jede Bewerbung. Insbesondere möchten wir Personen of Color, Schwarze Menschen, Menschen mit Diskriminierungserfahrung sowie Personen, die von Mehrfachdiskriminierung betroffen sind, einladen, uns ihre Bewerbung zuzusenden*.

Werden wir Rassismus durch den “richtigen” Konsum los? Indem Schwarze Menschen ausschließlich “Black Owned” Produkte kaufen? Moral durch Konsum. Dieser Gedanke ist nicht neu, allerdings wird er in Deutschland immer beliebter. 

*Bezahlte Werbung: Wie muss eine Gesellschaft aussehen, in der alle Menschen den Freiraum haben, ihren individuellen Weg zu finden - ganz frei von sozialen Zuschreibungen und Diskriminierung? Diese Frage stellten sich Joy Denalane, Aminata Belli, Shaheen Wacker und Anna Yona in einer Talkrunde moderiert von Sarina Gachanja von Wildling im Rahmen der Kooperation zwischen der nachhaltigen Minimalschuhemarke und der Sängerin im September in Berlin. Die Antworten kannst du ab jetzt herausfinden!

Für mich war es ganz logisch. Keine*r würde zu einer Veranstaltung gehen, die Verträge mit Rechtsextremist*innen macht. Punkt. Ich war so wütend darüber, dass für mich klar war dass es allen Menschen so ergehen würde. Deshalb rief ich Jasmina Kuhnke an, sagte ihr, dass ich ein Statement formulieren werde und kontaktierte unterschiedliche Menschen, die auch planten zur Messe zu gehen. Einige sagten zu. Ein Großteil antwortete gar nicht. Manche sagten kurz vor der Veröffentlichung des Statements ab. Die Liste wurde kleiner.

Es begann mit einem Feld. Und Suzi, die Eninam und Mirjam im nördlichsten Teil Ghana kennenlernten. Die Vision qualitative Sheabutter zu produzieren, wurde zu einem gemeinsamen Traum. Zwei Jahre später ist er Realität. Mit Lasoyi hat das Gründer*innen-Paar etwas in der Kosmetikindustrie geschaffen, was eine Seltenheit ist: Die Sheanüsse werden nicht nach Deutschland geliefert und verarbeitet, sondern direkt vor Ort in Ghana. Unraffiniert, pur und ziemlich effektiv. Warum das so besonders ist und was es genau mit Lasoyi auf sich hat, erfahrt ihr im Gespräch.

Luena Crochet, das sind Zita, Keshia und Désirée. 2018 gründeten die drei Frauen ihr eigenes Unternehmen, mit dem sie selbstgehäkelte Bikinis verkaufen. "Wir möchten es allen Körpertypen ermöglichen, personalisierte, handgemachte und maßgefertigte Kleidung zu erhalten", verrät Désirée. Dabei ist den dreien wichtig, jede*r Kund*in individuell zu beraten und auf die jeweiligen Bedürfnisse einzugehen: "Wir finden nämlich, dass Kleidung sich an Menschen anzupassen hat und nicht andersherum." Im Gespräch mit RosaMag erzählen sie, was ihre Pieces so besonders macht und warum, sie vor allem Produkte für Menschen anbieten wollen, die sich von etablierten Modehäusern ausgeschlossen fühlen. 

Natürlich! Ist meine instinktive Reaktion. Das aber nur, weil Wählen für mich wie Steuererklärung machen oder Zähne putzen ist. Man macht es, weil man es macht. Es ist eine Gewohnheit. Wobei es vielmehr eine Schadensbegrenzung ist. In einer rassistischen Gesellschaft das Schlimmste vom Schlimmen abhalten. Was irgendwie traurig klingt, aber einfach die Wahrheit ist. Doch ich begegne immer mehr jüngeren Menschen, die sagen: Ich wähle nicht, weil sich eh nichts ändert! Vor allem als Schwarze Person. Ist die Konsequenz nicht zu wählen, dann logisch? 

Schwarz wird großgeschrieben ist unser erstes Buch. Bestimmt könnt ihr euch vorstellen, dass der Weg dahin unglaublich spannend und verrückt war. Evein kann euch davon ein Lied singen. Sie ist die Herausgeberin von Schwarz wird großgeschrieben und hat den Prozess zusammen mit dem RosaMag Team von der Idee bis zur Umsetzung betreut. Genauso wie wir war sie felsenfest davon überzeugt, dass wir dieses Buch für uns und unsere eigenen Geschichten brauchen und siehe da: we made it! Ihr könnt Schwarz wird großgeschrieben seit dem 27.09. in euren Händen halten. Ein unglaubliches Gefühl.

Schwarz wird großgeschrieben macht Platz für die Perspektiven von 20 inspirierenden Schwarzen FLINTA*. Wer unsere Autor*innen sind und was sie machen, wenn sie gerade nicht schreiben erfahrt ihr hier:

In unserem Buch gibt es nicht nur krasse Texte von 20 beeindruckenden FLINTA* sondern auch inspirierende Illustrationen am Anfang jedes Kapitels von der legendären Sharonda Quainoo. 

Marie Noel ist Schauspielerin, Drehbuchautorin und eine Person, die neue Möglichkeiten nicht nur für sich, sondern für viele weitere Schwarze Personen erschafft. Die gebürtige Österreicherin mit kongolesischen Wurzeln hat im Jahr 2014, die Gruppe „Schwarze Filmschaffende“ gegründet. Eine Plattform wo Schwarze, deutschsprachige Filmschaffende sich in einem Safe Space austauschen, gegenseitig motivieren und fördern können. Die Gruppe hat inzwischen über 500 Mitglieder*innen. Zudem hat sie im Jahr 2020 mit der Drehbuchautorin Malina Nwabuonwor das Schreibkollektiv „Melanin Scripts“ gegründet. Ihr Ziel ist es, die deutschsprachige Filmlandschaft mit Geschichten aus der afrikanischen Diaspora aufzumischen. Wie ihr das gelingt, erfahrt ihr im Gespräch.

Das kann ich auch! War der Gedanke von Ciani und Tina. Die beiden sind durch Pinterest gescrollt, um einen neuen Look für 4C-Hair auszuprobieren und haben eine wunderschöne Frisur gefunden. Die probieren sie direkt aus und reden über ihr eigene Haarjourney und darüber, warum Schwarze Menschen weiterhin nicht einfach in den Friseurladen um die Ecke laufen können, um eine fachkundige Pflege oder Beratung zu erhalten und warum die eigene Afrohaarpflege eine Form von Selbstliebe ist. Zudem gibt es eine Übersicht, was die Geschichte hinter Edges und Cornrows sind und am Ende der Reise gibt es eine tolle Frisur, die

Ende November gründeten Sula und Kaddy gemeinsam ihr Unternehmen Waistbeads Berlin und verkaufen seitdem selbstgemachte Waistbeads aus Sambia. Im Gespräch mit RosaMag verrät Sula, welche Bedeutung Waistbeads in Sambia haben, und welche Vision sie mit ihrem Unternehmen verfolgen.

Ich liebe gut-duftende Pflegeprodukte. Deshalb bin ich ein kleiner Fan von der neuen Afrohaar-Pflegeserie von Lush. Als ich das Paket erhielt und öffnete, wehte mir der wohlduftenden Geruch von Süßkartoffel und einer saftigen Avocado entgegen. Über drei Monate habe ich das komplette Set getestet und hier folgt mein Fazit sowie die Möglichkeit, dass auch du ein Paket im Wert von 100 Euro erhalten kannst!

Die Welt ist chaotisch. Dabei ist es wichtig den Boden unter den Füßen nicht zu verlieren und vor allem: Seinen eigenen Weg zu finden. Das beschreibt im Kern die Kooperation EMBRACE YOUR PATH mit der nachhaltigen Minimalschuhemarke Wildling und unserer liebsten Soul Queen Joy Denalane. Ab den 18.8. finden Veranstaltungen, Talkrunden und Give-Aways in Berlin, Köln sowie Paris statt. Aber was verbindet Schuhe, Soul, die afropäische Identität und den eigenen Weg finden miteinander?

Falls du auch zu den Bücherwürmern gehörst und stätig auf der Suche nach guter Lektüre von BiPoCs bist, dann freuen wir uns dir Georgina Fakunmoju vorzustellen. Lesebegeisterte Person - Georgina. Georgina - Lesebegeisterte Person. Mit ihrem Channel "My POC Bookshelf“ bietet sie Bibliophilen eine digitale Süßigkeitensammlung: Buchempfehlungen, Lesetipps und ein Bücher-Community. Wer Georgina genau ist und wie sie auf die Idee kam, erfährst du im Interview mit ihr. 

Princess Charming ist zu Ende. Unsere Redakteurin Latifah ist eine selbsternannte Reality-TV-Expertin und hat für uns die erste lesbische Datingshow der Welt nicht nur einmal, sondern gleich mehrmals geschaut, um für uns ein kleines Fazit zu formulieren. Klar ist: Es ist eine Show von weißen Menschen für weiße Menschen. Warum genau und was sich Latifah für die nächste Staffel wünscht, findet ihr in ihrem Videoessay heraus.

“Wir haben unterschiedliche Wurzeln und machen unterschiedliche Erfahrungen. Viel lässt sich leider darauf zurückführen, dass wir unterschiedliche “Shades haben”, erzählen die Gründer*innen von Picment. Im Juli 2020 gründeten Soraya Wanja, Aaron Kebe, und Afthon Ekaba das Magazin, das für alles rund um People of Color steht. Ein kreativer Ort, um vor allem eines zu teilen: Black Culture und Individualität. “Picment ist ein Magazin von uns für alle”, erzählen die Gründer*innen im Gespräch. Nach dem Black-Lives-Matter-Sommer wollten sie etwas Nachhaltiges schaffen. “Wir wollten etwas schaffen, womit wir auch in Zukunft etwas verändern können und unseren Sinn für Ästhetik mit einbinden können,”

Jenny erfüllte sich ihren Traum. “Ich habe schon immer Haare gemacht. Mit 16 verdiente ich Geld damit. Ich konnte mir dadurch mein Kunststudium finanzieren,” erklärt die junge Mutter. “Mir war früh klar: Eines Tages möchte ich einen Salon haben.” Vor einem Jahr war es soweit. Gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner Sidney eröffnete sie Akwaaba Hair & Art Studio in Erkrath, einer kleinen Stadt in Nordrhein-Westfalen. Ein Ort im Kreis Mettmann, 40.699 Einwohner:innen, weit und breit gab es keinen Afroshop. Das wollten Sidney und Jenny ändern. Zur Eröffnung kamen einige ältere weiße Männer vorbei. “Die sagten zu uns: Um Gottes Wille!

Aicy Eisner ist Geschäftsführerin einer Sicherheitsfirma. In Zwickau geboren, ging es bereits im Alter von 18 Jahren nach Berlin. Als 22-jährige wurde sie Mutter. Aicy engagiert sich bis heute in der Schwarzen Community. Wir haben mit ihr über Identität, Selbstliebe, Politisierung, Sexualität und die Zukunft gesprochen.

“Die Identitätsbildung von Kindern und Jugendlichen sind stark beeinflusst von den gesellschaftlichen Zuschreibungen,” so Helene Batemona-Abeke. Dagegen geht die Gründerin und Geschäftsführerin von Pampoja Afrika e.V. in Köln vor. Sie ist Sozialarbeiterin, zertifizierte Diversity Trainerin und Fachberaterin für Psychotraumatologie und systemische Familienhelferin vor. Helene wuchs in Kenia und in der Demokratischen Republik Kongo. Mitte der 90er Jahre kam sie nach Deutschland. Schwerpunkte ihres beruflichen Lebens bilden seitdem sowohl die Vermittlung interkultureller Kompetenzen und Unterstützung durch soziales Engagement, als auch die Traumaarbeit. Auch Helene haben wir zu unseren fünf Themen ausgefragt und hier folgen ihre Antworten:

“Ich kam in dem Jahr auf die Welt, in dem die Berliner Mauer gebaut wurde,” so die Berliner trans* Frau mit afroamerikanischen Wurzeln Dr. Michaela Dudley und ergänzt: „Und zeitlebens muss ich mit dem Kopf Mauern durchbrechen.“ Für all diejenigen unter euch, die im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst haben - Das war im Jahr 1961. Als kritisch-wortgewandte Journalistin und Kolumnistin, als Keynoterin und Kabarettistin setzt sich die studierte Juristin für die Würdigung der Vielfalt ein und zwar bevorzugt auf journalistischer Ebene sowie im Rahmen der Kleinkunst. Sie schreibt regelmäßig für die taz, den Tagesspiegel, das LGBTQ-Magazin Siegessäule sowie Missy und

“Mir ist wichtig über mein Leben selbst zu bestimmen und gleichberechtigt behandelt zu werden. Nicht nur für mich, sondern für alle, füreinander,” erklärt Alphonsine Kayinamura. Alphonsine ist 1965 in Tumba im Norden Ruandas geboren und wuchs in der Hauptstadt Kigali auf. Die Bonnerin macht in ihrem Kiez unfassbar viel: Alphonsine ist Mitbegründerin das Internationalen Frauenzentrum Bonn (IFZ) sowie des ruandischen Vereins „Isange.“ Sie hat eine ruandische Volkstanzgruppe mit Jugendlichen ins Leben gerufen, arbeitet in der Frauenbildungswerkstatt sowie in der AIDS Beratung und hat eigenes Cateringunternehmen. Auch Alphonsine haben wir über Identität, Selbstliebe, Politisierung, Sexualität und die Zukunft ausgefragt.

“War ich doch gewohnt unsichtbar zu sein, wurde ich durch meine Aktivität verstärkt sichtbar, angreifbar und verletzlich,” erklärt Helga Emde über ihren Politisierungsprozess in Deutschland. Helga ist 1946 geboren, die Mutter von zwei Söhnen, die Oma von drei Enkelkindern, ehemalige Krankenschwester und hat einen Abschluss in Education und Psychology/Counseling. Doch bis dahin, war es ein lange Weg. Durchsetzt mit einigen Hürden. Zwischenstopps, indem sie zur Co-Gründerin von der ISD in Rhein-Main gehört, mit an “Farbe bekennen” arbeitete, an Marion Krafts “Kinder der Befreiung” und vielen weiteren Werken. Mit ihr haben wir über Identität, Selbstliebe, Politisierung, Sexualität und die Zukunft gesprochen.

“Jeder von uns ist hier, weil jemand vor uns etwas getan hat, um dies zu ermöglichen,” schrieb Audre Lorde. All die Arbeit, über Rassismus, über anti-Schwarzen Rassismus, über Identität, über Community ist nicht neu. Ganz im Gegenteil. Viele großartige Menschen haben den ganzen Salat schon durch. Sie haben geschnippelt, geackert und großartiges geleistet. Wir können uns an ihren Früchten bedienen – Doch was machen sie heute und was sind ihre größten Erkenntnisse? Genau das haben wir 5 Frauen über 50 Fragen gefragt, indem wir ihnen fünf Fragen über Identität, Selbstliebe, Politisierung, Sexualität und die Zukunft gestellt haben. Mit dabei sind

*Bezahlte Werbung: Beim Putzen, auf dem Fahrrad oder während des Schaumbads - ich liebe Podcasts. Ich gehöre zu den Dauer-Hörer:innen, die konstant einen Kopfhörer im Ohr haben. Falls es dir genauso geht, stellt sich die Frage: Wieso startest du nicht dein eigenes Hörspektakel? Falls du schon länger darüber nachgedacht hast, dann pass’ ganz genau auf, denn hier folgt die Gelegenheit deines Lebens - oder zumindest diesen Monats!

Schauspielerin, Comedian, Aktivistin und ein purer Sonnenschein - das ist Thelma Buabeng und noch so viel mehr. Thelma ist talentiert, hartnäckig und hat vor allem eines - ein großes Herz. Sie wollte schon immer Schauspielerin werden, war erst beim Theater, stellte fest, dass sich weiße Menschen lieber anmalen, statt Schwarzen Menschen Rollen zu geben und wechselte dann zur Filmindustrie. Wir haben mit Thelma über ihre Kindheit und Karriere gesprochen. Sie erklärt uns, warum sie lieber ihren eigenen Tisch baut, statt darauf zu warten, dass im Mainstream durchsickert einen Stuhl dazuzustellen und wie sie ihr eigenes Comedyformat entwickelt hat.

“Meine Herren, ich muss jetzt leider für einen Moment unterbrechen. Ich muss abpumpen.” Dieser Satz machte Janina Kugel zum Vorbild. Als stillende Mutter befand sie sich auf einer Tagung, wo keine Pause in Sicht war. Deshalb machte sie darauf aufmerksam. Das ist nur eine von vielen Anekdoten aus ihrem neuen Buch "It's now – Leben, führen, arbeiten.” Janina Kugel ist Managerin, ehemalige Personalvorständin von Siemens und wir haben über ihr Buch gesprochen und warum es Menschen braucht, die auf Hügeln tanzen.

Nach über einem Jahr planen, diskutieren, entwerfen und verwerfen, geht es nun endlich los: Der offizielle RosaMag Podcast ist da! Jena Samura, Winnie Akeri und Celia Parbey sprechen über das spannendste Thema, dass die Menschheit von jeher beschäftigt: Beziehungen. Zu anderen, mit dir, freundschaftlich, platonisch, sexy, unsexy - alles. Deshalb trägt der Podcast den stolzen Namen: “In jeder Beziehung” und launcht in drei, zwei, eins - jetzt! Gemeinsam mit unseren Partner:innen von Tinder entdecken wir alternative Perspektiven auf Sexualität, Beziehungen und die Liebe aus Schwarzer intersektionaler Perspektive. Eine deutsche Weltpremiere.

Diana Ezerex ist Sängerin, Kreative und strebt danach, mit ihren Songs gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen. Sie singt nicht nur auf der Bühne, sondern auch an ungewöhnlichen Orten: Gefängnissen. Wie sie dazu kam, erzählt Diana uns im Interview.

Wie gehst du damit um, wenn du mehrfach sexuelle Übergriffe erleben musstest und deine eigene Tochter sich im Internet auszieht? Genau diese Frage haben wir an Joyce gerichtet. Sie ist 49 Jahre alt, Autorin und lebt in Mexiko. Gemeinsam mit ihrer 23-jährigen Tochter Yma, die unter anderem bei “5 Senses for Love” mitwirkt und ihr Geld als Erotikmodel über OnlyFans verdient, haben wir über Traumatisierungen und sexuelle Selbstbestimmung gesprochen

Heute jährt sich der Tod von George Floyd. Haben und Ciani sind losgezogen, um herauszufinden: Wie fühlt sich die Schwarze Community nach diesem Jahr. Anders, gleich? Hoffnungsvoll, abgeklärt? Wir haben mit der Lehrerin Ray, der Publizistin Yuma und der Juristin Didiane gesprochen, die uns viele spannende Impuls gegeben haben.

Gehörst du auch zu den Kandidat*innen, die im Drogeriemarkt zur Spülung oder Haarkur greifen – auch wenn sie nicht für Afrohaare oder Locken konzipiert sind- und dann bei der Haarwäsche die gesamte Packung aufbrauchen? Jepp, ich auch. Das ist aber keine gute Idee. Diese Produkte wurden nicht für Menschen mit Afrohaaren konzipiert. Das wusstest du vermutlich schon. Spätestens mit dem grinsenden Model mit den langen glatten Haaren auf dem Cover. Aber warum das sogar schädlich für dich sein kann, haben wir von Dr. Ruta Almedom erfahren. Sie ist die wissenschaftliche Leiterin bei CodeCheck, der App zum Checken von Inhaltsstoffen in

Endlich dürfen wir es verraten. Zusammen mit 20 wunderkrassen Autor:innen bringen wir am 27. September “Schwarz wird großgeschrieben” raus. Ein Buch von uns für uns. Für unsere Träume und Konflikte. Wir brauchen dieses Buch. Für unsere Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Für die Themen, die uns bewegen. Wir schaffen einen Platz für unsere Geschichten rund ums Schwarz-sein.

Die Journalistin und Podcasterin Anna Dushime schüttelt inmitten der Pandecholie einen neuen Podcast aus dem Ärmel mit dem Titel “1.000 erste Dates.” Am 25. Februar 2021 gelauncht, gibt es jeden Donnerstag eine neue Folge, in der Anna mit unterschiedlichen Menschen über ihre ersten Verabredungen spricht. Mal eine Frau, dann ein Mann, mal mit einem ostdeutschen Akzent, mal geht es um einen One-Night-Stand oder um ein niemals endendes Date – Es sind unterschiedliche Menschen, doch sie haben eines gemeinsam: Verdammt spannende Dates. Sie unterhalten, spenden Hoffnung in Zeiten von Corona und machen Bock auf Flirten.

Wenn eine Frau entführt und getötet wird, ist das schlimm. Unabhängig ihrer Race. Doch Letzteres entscheidet, ob die Mehrheitsgesellschaft sich für den Vorfall überhaupt interessiert. Der Mord an Sarah Everard zeigt: Die Polizei ist nicht nur für rassifizierte Menschen gefährlich. Können wir nun endlich dazu übergehen, über unser gesellschaftliches Gewaltproblem von Männern gegenüber Frauen und Nicht-Binären Personen zu sprechen?

"Die Faszination für eine Familie, die durch Gewalt, Kolonialismus und Imperialismus zu ihrem Prestige, ihren Besitztümern, sowie Vermögen kam, konnte ich nie wirklich nachvollziehen. Weil ich Schwarz bin. Ihr Konzept ist ein Traum für weiße Mädchen und Jungen," ein Kommentar zum Meghan Markle Interview.

"Ich nehme kein Projekt an, bei dem ich das Gefühl habe, mich selbst zu verraten", sagt Lorna Ishema. Die Film-und Theaterschauspielerin studierte in München Schauspiel und arbeitete anschließend an unterschiedlichen Theatern, unter anderem an den Münchner Kammerspielen und dem Deutschen Theater in Berlin. Derzeit ist sie in der Drama-Serie Breaking Even auf ZDF Neo zu bewundern. Dort spielt sie die Hauptrolle der jungen Anwältin Nora Shaheen. Für RosaMag zeichnet Lorna ihren Weg in die Schauspielerei nach. Außerdem erzählt sie von ihrer Serie Breaking Even und verrät, wie sie sich auf die Rolle der Nora vorbereitet hat. 

Seit 2012 stellten mehr als 500 000 Mädchen und Frauen in Deutschland einen Antrag auf Asyl. In der öffentlichen Wahrnehmung bleiben diese Frauen aber meist unsichtbar. Khulud Sharif-Ali möchte das ändern. Die studierte Bildungswissenschaftlerin forscht an der Hochschule Fulda zu den Alltagsstrategien weiblicher Geflüchteter aus Somalia. Im Gespräch erzählt Khulud von den Herausforderungen, mit denen geflüchtete Frauen in Deutschland konfrontiert sind. Sie erklärt, warum es wichtig ist Fluchtgründe und Erfahrungen geschlechtsspezifisch zu betrachten und, wie sich die Situation für Geflüchtete seit dem Beginn der Corona-Pandemie verschlechtert hat.

"Ich möchte mit 'Sisters Keepers' besonders jüngere Generationen ermutigen und empowern", sagt Serah Alabi. Die Journalistin und Fotografin hat für ihre Bildstrecke die Schwestern Sembe, Tsana, Sophia, Monanga, Marie und Mireille abgelichtet. Für Alabi geht Sisterhood aber viel weiter als nur die bloße Blutsverwandtschaft. Sie wünscht sich eine Sisterhood, bei der es darum geht "die Krone der anderen zu heben, sich gegenseitig zu unterstützen und füreinander da sein."

Ho, ho, ho Rosellas, heute zeigen wir dir, wie du ganz fix diesen tollen Festtagslook zaubern kannst! Schnapp dir dein liebstes Öl, Haarkur, Kamm oder Bürste und auf geht´s!

Gründen ist hart. Im Medienbereich ist es masochistisch. Mit Corona grenzt es an Selbstsabotage. Aber, wir sind Grundoptimistinnen. Deshalb läuft aktuell unsere Kampagne #FürMehrRosalität auf RosaMag und Steady. Es ist nämlich so. Wir machen unsere Arbeit so gut, dass viele denken, dass wir in Saus und Braus leben. Das wir adonisgleiche Körper und nymphenhafte Wesen im Büro hätten, die uns Palmenblätter schwingend Luft zu fächern und uns mit saftigen karminroten Trauben füttern. Nope. Journalismus ist ziemlich prekär. Als Freie. Als Konglomerat an Freien. Vor allem mit einer spezifischen Zielgruppe. Schwarze Deutsche.

Unsere Kampagne #FürMehrRosalität läuft weiter! Heute zeigt euch Sandra, dass sie eine Hustlerin ist. Ein wahre Hustlerin.

Mit der Kampagne “Für mehr Rosalität” machen wir auf unsere realen Herausforderung, als junges Medium, aufmerksam. Journalismus kostet Geld. Recherche, Gespräche mit Protagonist:innen und Expert:innen führen, Bilder machen, diese bearbeiten, die Tools und Programme dafür, Videos drehen, schneiden, hochladen, Serverkosten, dann ganz normale bürokratische Dinge, wie Körperschaftssteuer, bilanzierte Buchhaltung, Versicherungen als Schutz vor Rechten und das Team. Wir als Personen, die Zeit in RosaMag investieren, all das kostet Geld. Deshalb starten wir mit dieser Kampagne: Für mehr Rosalität.  Aktuell verdienen wir mit RosaMag nicht genug, um unabhängig journalistisch arbeiten zu können. Deshalb brauchen wir deine Unterstützung. Hilf uns dabei und supporte das

Weil sie der Meinung war, dass es nicht genügend Schwarze Menschen und People of Color im deutschen auswärtigen Dienst gibt, gründete Tiaji Sio kurzerhand das Netzwerk Diplomats of Color. Die gebürtige Frankfurterin, die derzeit bei der deutschen Botschaft in Vietnam arbeitet, möchte mehr Menschen mit Migrationsgeschichte in ihren Berufszweig locken. Dafür braucht es Sichtbarkeit, denn „You can’t be what you can’t see“, sagt Tiaji. Für ihren Einsatz wurde sie jetzt mit einem Platz auf der diesjährige Forbes 30 unter 30 Liste belohnt. Im Gespräch mit RosaMag erzählt die Gründerin, wie sie zum auswärtigen Dienst kam. Außerdem spricht sie über ihr Netzwerk Diplomats

Schwarz zu sein macht dich nicht zur Rassismusexpertin. Wir wissen das. Unser Umfeld leider nicht. Nicht immer zumindest. Was hälst du von Kultureller Aneignung? Hast du das Vidoe der rassistischen Polizeikontrolleschon gesehen? Das ist doch politisch nicht korrekt, oder? All diesen und vielen weiteren Fragen müssen Schwarze Menschen tagtäglich Rede-und-Antwort stehen. Ob sie das wollen oder nicht. Trotzdem stellt sich die Frage, muss ich als Schwarze Person automatisch politisch sein? Genau darüber haben wir mit Menna und Lethicia gesprochen. Die sehr unterschiedliche Meinungen vertreten.

Mit ihrer Band Glashaus und Songs wie "Haltet die Welt an" und "Wenn das Liebe ist" wurde Cassandra Steen Anfang 2000 deutschlandweit bekannt. Gemeinsam nahm das Trio, bestehend aus der Stuttgarterin, Moses Pelham und Martin Haas, drei erfolgreiche Alben auf. Nach der vorläufigen Trennung machte Cassandra Steen als Solokünstlerin weiter. Ihrem Erfolg tat das keinen Abbruch. Lieder wie "Darum leben wir", "Stadt" und das dazugehörige Alben konnten sich ganz oben in den deutschen Charts platzieren. Trotzdem blickt die Sängerin manchmal auch wehmütig auf ihre mehr als zwanzigjährige Karriere zurück. Zu oft habe sie sich früher von anderen Menschen in Rollen

In der kälter werdenden Jahreszeit werden deine Afrohaare ordentlich überstrapaziert. Kühle Temperaturen, Heizungsluft und - vermutlich kannst du genau so wenig, wie ich auf die Baumwollmütze verzichten - doch genau die, sorgt für Reibungen, was nicht so ideal für deine Locken sind. Deshalb dachten wir uns, dass es wieder an der Zeiten für ein neues Tutorial ist. Tadddaaa! Heute haben wir aus unserer Rezeptekiste dieses wirklich leckere - ich musste mich beim Drehen immer wieder zurückhalten, um nicht doch ein wenig dran zu naschen - Kakao-Sheabutter-Rezept herausgefischt! Es ist lecker, saftig, schützt und nährt deine Afrolocken und eignet sich als

Ich hasste es über Geld zu sprechen. Versteht mich nicht falsch. Geld zu besitzen, ist der Knaller! Doch alles drumherum, war für mich ein riesen Graus. Zu sparen, doof. Verhandeln, da habe ich Schweißausbrüche bekommen. Selbst die Rechnung an der Kasse zu checken und dann die Kassierin oder den Kassierer darauf anzusprechen - unangenehm. Das tue ich ehrlich gestanden bis heute nicht. Dabei höre ich die Stimme meiner Mutter, die sagt: “Das ist wichtig!” und sie hat Recht. Die eigenen Finanzen im Blick zu behalten, ist essentiell. Nicht darüber zu sprechen, unterstützt meist diejenigen, die ganz viel Kohle haben. Denn

"Rassismus gegen Weiße" gibt es nicht. Punkt. Die "Reverse Rassismus" Karte wird immer dann gezückt, sobald eine weiße Person auch nur den Hauch einer Ungerechtigkeit gegenüber weißen Menschen wittert. Dahinter steckt das Bedürfnis zu zeigen, dass es Schwarzen Menschen gar nicht so schlecht geht. Auch Weiße leiden schließlich an diesem oder jenem Problem, ist doch irgendwie alles relativ, alles Auslegungssache. In der neuen Rosapedia Folge erklären wir dir, warum das ein Märchen ist und das mit einer Aspiration: Damit die Dieter Nuhrs dieser Welt nicht mehr polemische Falschaussagen reproduzieren und wir uns dem echten Rassismus widmen können.

"Ich mache Musik, die die Wahrheit widerspiegelt, auch wenn das nicht immer schön ist", erklärt Lous von Lous and the Yakuza im Interview. Die 24-jährige veröffentlichte gerade ihr Debütalbum "Gore". Darauf nimmt die Sängerin und Songwriterin ihre Zuhörer:innen mit auf eine Reise durch ihre bewegte Vergangenheit. Lous, die mit bürgerlichem Namen Marie-Pierra Kakoma heißt, wurde 1996 in Lubumbashi in der Demokratischen Republik Kongo geboren. Nachdem ihre Mutter 1998 während des zweiten Kongokrieges für zwei Monte eingesperrt wurde, floh die Familie erst nach Belgien und von dort weiter nach Rwanda. Als Lous 15 war, kehrten sie nach Brüssel zurück. Ein paar Jahre

„Die einzigen Geräusche, die man hören konnte, waren weinende Menschen und die Alarmsirenen von den Krankenwagen”, erzählt Tisiliyani Salima im Gespräch mit RosaMag. Als im Dezember 2019 das neue Corona-Virus in Wuhan auftrat und anschließend die gesamte Hubei-Region lahmlegte, war sie mittendrin im Epizentrum. Tisiliyani ist 25 Jahre alt und kommt ursprünglich aus Mufulira, einer Stadt in der sambischen Provinz Copperbelt. Vor knapp sechs Jahren zog sie nach Wuhan, um Medizin zu studieren. Im Juli machte sie ihren Abschluss an der Tongji Medical College of Hust. Für unsere Reihe: Schwarze Frauen und die Corona-Pandemie erzählt sie, wie sie den Beginn der

Du kennst es vermutlich. Du steckst in einer Diskussion und machst auf eine Ungerechtigkeit aufmerksam und dann kommt diese eine Person von der Seite, die sagt: Ja, aber was ist mit? Und schon ist die Falle zugeschlagen. Dann hast du “Whataboutism” abbekommen. Zu Deutsch “Was-sagst-Du-dazu-ismus” handelt es sich um ein rhetorisches Mittel, dass Trump perfektioniert hat und viele Menschen anwenden, die sich in vielen Diskussion ziemlich unwohl fühlen, aber in Wahrheit, ein wenig Unruhe stiften möchten, um von sich abzulenken. In der heutigen Rosapedia Folge, wird Ciani euch “Whataboutism” vorstellen, erklären, enttarnen, auseinanderpflücken, wieder zusammen setzen und analysieren, warum es

In der kälter werdenden Jahreszeit werden deine Afrohaare ordentlich überstrapaziert. Kühle Temperaturen, Heizungsluft und - vermutlich kannst du genau so wenig, wie ich auf die Baumwollmütze verzichten - doch genau die, sorgt für Reibungen, was nicht so ideal für deine Locken sind. Deshalb dachten wir uns, dass es wieder an der Zeiten für ein neues Tutorial ist. Tadddaaa! Heute haben wir aus unserer Rezeptekiste dieses wirklich leckere - ich musste mich beim Drehen immer wieder zurückhalten, um nicht doch ein wenig dran zu naschen - Kakao-Sheabutter-Rezept herausgefischt! Es ist lecker, saftig, schützt und nährt deine Afrolocken und eignet sich als

"Schwarze Gründerinnen gibt es in Deutschland nicht wie Sand am Meer", erklärt Sarita Bradley im Interview. Die gebürtige Frankfurterin ist dabei, diesen traurigen Istzustand deutscher Unternehmenskultur zu verändern. Nach ihrem Studium der Medienwissenschaften in Wiesbaden und einem Auslandssemester in Sidney zog es sie vor vier Jahren nach München. Dort kam ihr die Idee für ihr Erfolgsprodukt GoBunion, ein Strumpf mit integriertem Zehenspreitzer, der verhindern soll, dass wir uns die Füße kaputtmachen, in dem wir jahrelange die falschen Schuhe tragen.  

Braids, Loc, Wigs oder die natürlichen Afrohaaren - als Schwarze Frauen können wir zwischen sehr vielen unterschiedlichen Looks wechseln. Das macht ziemlich viel Spaß! Aber es gibt ein kleines Problem. Wir sind manchmal etwas engagierter mit den Braids, als mit den eigene Afrolocken. Dabei gibt es so viel Möglichkeiten! Buns, Hochsteckfrisuren oder den Spice Girl Look! Deshalb gibt es ein neues Video: 5 Lookideen, die du mit deinen Afrohaaren easy peasy stylen kannst! Die Frisuren kannst du schneller herrichten, als jede coronakonforme Waschsession mit den Händen dauert. Also für die Eiligen unter euch: Es gibt keine Ausrede, schnapp dir

“Du siehst wie ein Mann aus. Also, wegen deiner Muskeln,” musste Isabella schon hören. “Ich werde oft mit Männern verglichen. Ein Wildfremder ging so weit, dass er mich mit einem berühmten Fußballspieler gleich stellte,” schrieb uns Marie. “Mannsweib,” war ein Titel, über den Liza aus München, beruflich sowie privat häufiger stolpern musste. Sie sind nicht die Einzigen. Florence Kasumba wird in den Kommentarspalten nach der ersten Tatort-Folge als Mann bezeichnet, Michelle Obama und die Williams Schwestern sowieso und bei der Läuferin Caster Semanya ging es soweit, dass das Schweizer Bundesgericht nun beschloss - trotz zweifachem Einspruch ihrerseits - dass Semanya

Wir Rosellas lieben es zu lesen. All die tollen Lektüren, die wir für den Herbst bereits liebevoll in unseren Regalen aufgestellt haben, möchten wir dir nicht vorenthalten. Das sind unsere Herbst-Lieblinge und vielleicht landet das ein ein oder andere Buch auch auf deine Leseliste:

Wir lieben Twists. Du vermutlich auch. Aber hast du jemals darüber nachgedacht, statt auf die klassischen Braiding Haare auf Marley Haare zu setzen? Von der Textur erinnern sie an Afrohaare, was sie ziemlich angenehmen zu braiden machen. In unserem brandneuen Tutorial zeigen wir dir, wie du Marley Twists Selbermachen kannst, woher du die Haare bekommst, wie lange es dauert, was die Vor- und Nachteile des Styles sind und ob es sich lohnt, es auszuprobieren. Spoiler Alert: Jepp, tut es- sowas von!

“Du bist ziemlich weiß für eine Schwarze,” und schon lachten alle einheitlich los. Ein Satz, den ich nicht nur einmal, sondern viele weitere Male hörte. Doch was ist Schwarzsein und was ist Weißsein? Und was ist Schwarzsein in einer weißen Welt? Eine Erklärung gibt das psychologische Konzept Mimikry. Etwas, dass in der Biologie oft zusehen ist -die Fähigkeit eines Tieres, sich gegen Feinde zu schützen, indem es sich der Gestalt oder Farbe von dem Verfolgenden anpasst. Doch was hat das alles mit zu Schwarz oder nicht Schwarz genug zu tun?

Safurat hat gerade ihren Podcast ValidThoughts gelauncht. In diesem beschäftigt sie sich hauptsächlich mit Themen rund um das Gefühl von Heimat, Zugehörigkeit und Sprache. "Mir geht es darum, einen Weg zu finden, meine Geschichte und die meiner Freund:innen, meiner Familie und vieler weiterer Menschen da draußen zu erzählen", sagt Safurat. 

Bewegung statt Stillstand. Etwas anpacken, statt sich lähmen zu lassen. Das war die Motivation von Jay Da Costa, als er auf Instagram einen Aufruf startete. Mit “Dear Black Girl” hat er gemeinsam mit dem Fotograf Jonas Pohl eine Fotosammlung angefertigt, mit der er die Schönheit von Schwarzen Frauen zelebriert.

Ich liebe den Herbst. Nicht nur für die Mäntel, Pullis, Stiefel und Schals, sondern vor allem, weil die Protective Haarstyle-Saison beginnt. Falls du auch Lust auf ganz neue Inspirationen hast, haben wir für dich zehn Frisuren herausgesucht, die wir lieben.

Es gibt WAP-Memes, TikToker:innen, die den Tanz nachahmen und im Krankenhaus landen, verärgerte Menschen, erregte Menschen, empowerte Menschen - all das haben die Lyrics und das Video von Cardi B und Megan Thee Stallion hervorgerufen. WAP steht für Wet As Pussy. Vor drei Wochen erschienen und über 160.000 Millionen Mal auf Youtube gesehen, ist der Song direkt auf Platz eins der Billboard Charts gelandet. Das hat noch keine einzige Female Rapperin erreicht. Geschweige denn zwei. Trotzdem wird über den Song und das Video diskutiert. Die Anklagepunkte lauten, dass die beiden Künstlerinnen schlechte Vorbilderinnen seien und den Feminismus damit erlahmen.

Jessica Krug gab sich über ein Jahrzehnt als Schwarze Frau aus. Genau genommen war die Gastprofessorin an der George Washington University erst Nordafrikanerin, dann machte sie als Schwarze mit US-Wurzeln weiter und schließlich war sie eine aus der Bronx stammende Frau mit karibischem Hintergrund. Ein Racial-Identity Ping-Pong. In Wahrheit ist Jessica Krug eine weiße jüdische Frau, die im Vorort von Kansas City aufwuchs. Krug und Rachel Dolezal (die aktuell “hautfarbene” Masken auf Insta verkauft, falls ihr euch gefragt habt, was die Lady so treibt?) bringen das Konzept der kulturellen Aneignung auf den Gipfel. Dagegen ist der Kardashian-Clan ein Kindergarten! Leiden

“Mit der Wedding Renaissance sollen organisierte Strukturen für die Schwarze Diaspora in Deutschland aufgebaut werden. Wir wollen unsere Geschwister effektiv im Kampf gegen anti-schwarzen Rassismus, Kolonialismus, Imperialismus, Neokolonialismus, Kapitalismus und Neoliberalismus unterstützen”, erklärt Hassanatou Bah im Gespräch mit RosaMag. Vom 11.09. 2020 bis zum 13.09.2020 findet zu diesem Zweck die erste Wedding Renaissance statt. Angelehnt an die Harlem Renaissance, die vor 100 Jahren in den USA den Grundstein für die Schwarze Bürger:innenrechtsbewegung gelegt hat, kommen an diesem Wochenende Schwarze Menschen aus den verschiedensten Branchen zusammen, um im historischen Berliner Stadtviertel Workshops, Podiumsdiskussionen und Redebeiträge zu halten. Zum Abschluss wird es eine

Letzten Sonntag war es endlich soweit. Nach unserem großartigen RosaMag Weekend und einem Boxenstopp bei dem Donutladen meines Vertrauens, habe ich es mir auf der Couch bequem gemacht. Mit der einen Hand in der Donutbox und der anderen auf der Fernbedienung, begann mein Insecure Binge Marathon und dabei sind mir vor allem fünf Hairstyles aufgefallen, die du lieben wirst:

“Sie sind doch nur neugierig!” erklärte mir eine Freundin, nachdem ich entnervt vom Woher-kommst-du-Ping-Pong-Spiel nach Hause kam. “Das ist doch voll schön, dass Leute sich dafür interessieren,” sagte sie und ergänzte: “Ich glaube, du siehst es einfach nur negativ.” Ein klassischer Fall von Racial Gaslighting. Von "Es war nur ein Witz, beruhige dich", "Rassismus gibt es doch nicht mehr" bis hin zu "Warum geht es immer um Rassismus?” - vermutlich bist du schon über den ein oder anderen Satz gestolpert oder hast bereits von Gaslighting ohne das Racial davor gehört? Dabei handelt es sich um ein psychologisches Phänomen, dass 1944

“Kein Wunder, dass du die Eins bekommen hast. Die Professor:innen hatten bestimmt Angst als rassistisch zu gelten, wenn sie dir nur eine Drei gegeben hätten.” Diesen Satz durfte Shakira hören, nachdem sie ihren Masterabschluss in Kulturwissenschaften und Geschichte in den Händen hielt. Nicht ihre harte Arbeit oder ihr Fleiß standen im Mittelpunkt oder liebevolle Glückwünsche ihrer Kommiliton:innen, nein, lediglich ihre Hautfarbe. Du bist vermutlich schon in der ein oder anderen Form über Sprüche gestolpert wie: Es liegt dir im Blut, das ist für dich ein Klacks oder das hast du nur wegen der Quote erhalten. Bei diesem Phänomen handelt es

“Mein Fokus hat sich verändert. Ich schreibe jetzt für uns. Es ist wichtig, dass wir uns auf uns und unsere Stärke fokussieren. Wir müssen zusammenfinden und uns gegenseitig unterstützen”, sagt Sängerin Celina Bostic im Interview. Gerade hat sie ihre neue Single “Nie wieder Leise” veröffentlicht. Eine empowernde Hymne, mit der sie sich selbst, aber auch andere Schwarze Menschen dazu aufrufen möchte, nicht mehr zu schweigen, laut zu werden im Angesicht des Rassismus, den sie in diesem Land erleben. Im Gespräch mit RosaMag erzählt Celina von ihrem musikalischen Werdegang. Sie spricht von ihrer Kindheit und davon, wie sie das Mutterwerden auch in

Seit vier Jahren mischt die Künstlerin Preach mit ihrem einzigartigen Sound die deutsche Musikszene auf, tourt durch Theater und Kunsthallen und arbeitet nebenbei als Performance-Künstlerin. Das Missy Magazin nennt ihren Musikstil "sexpositiven R&B". Preach selbst möchte sich da nicht so genau festlegen. Im Gespräch mit RosaMag spricht Preach aka Fathoeburger über ihr neues Album Likör, das im September erscheint. Sie erzählt von ihrem persönlichen musikalischen Werdegang und verrät ihren ultimativen Tipp für junge Schwarze Menschen, die auch ins Musikbusiness einsteigen wollen.  

Afrohaare zu pflegen ist eine Kunst. Das Schöne ist, jede:r hat eine ganz eigene Methode, einen Flow und kleine Routinen. Es gibt allerdings auch altbekannte Herangehensweisen und eine möchten wir uns heute genauer anschauen und zwar die LOC-Methode.

"Lasst Schwarz gleichbedeutend mit Ruhm sein", sagte Beyoncé in Black Is King, dem visuellen Album ihres bereits 2019 erschienen Werks “The Lion King.” Es ist ein Liebesbrief an die Menschen der afrikanischen Diaspora und feiert "die Weite und Schönheit der Schwarzen Abstammung.” In diesem epischen Film trägt Beyonce große Marken wie Balmain, Valentino und Burberry, aber auch einige Schwarze Designer*innen, die wir uns genauer angeschaut haben.

Es sind ästhetische Bilder. Influencerin und Plus-Size Model Nyome Nicholas-Williams sitzt auf einem rustikalen Holztritt. Die 28-jährige hat kein Shirt an, mit geschlossenen Augen, manchmal auch intensiv in die Kamera blickend, umschlingt sie ihren Oberkörper, verträumt, sinnierend und wunderschön. Nicholas-Williams Community antwortete überschwänglich und voller Begeisterung. Sie feierten die Bilderstrecke der Fotografin Alexandra Cameron, doch Instagram löschte das Bild innerhalb weniger Stunden und drohte ihren Account zu sperren. Schnell formierten sich ihre Fans und schufen den Hashtag: #IwanttoseeNyome. Warum löscht das soziale Netzwerk ein nicht nacktes Bild von einer Schwarzen Frau und was hat es mit dem Technology Bias auf

“Meine Haare sind mit den Zöpfen abgefallen,” erklärt Hary aus Saarbrücken. Sie ist nicht die Einzige. Frauen lernen von klein auf, dass Schmerz ein Teil ihres Lebens ist und das man einen Preis zahlen muss, um hinein zu passen. Manchmal auch die Afrohaare. Dabei lautet ein Credo: “Je mehr es weh tut, desto länger sieht es gut aus.” Warum ist Schönheit und Schmerz so stark miteinander verbunden?

Sonntags ist Blackspirationtag! Heute schauen wir uns die neue Beauty Brand von Alicia Keys an, überlegen, dass Kamala D. Harris nicht nur Schwarz, sondern auch asiatisch-amerikanisch ist und warum das in der aktuellen “Geschichtsschreibung” ein wenig hinten runterfällt und stellen uns die Frage: Sind denn alle Menschen auf Rollschuhen unterwegs?

Wenn du einen Roman liest und in den Zeilen die Hautfarbe des oder der Protagonist*innen nicht beschrieben wird, gehst du dann davon aus das die Person weiß oder Schwarz ist? Bingo: weiß. Das hat einen Grund. Bücher werden für weiße Menschen geschrieben. Sowie Filme, Bilder, Technologien - die gesamte Welt. Kolumbus entdeckte Amerika und POC-Autor*innen, unabhängig ihres Genres, werden in der deutschen Buchbranche unter die “Ausländer*innen”-Literatur sortiert. Für dieses Phänomen gibt es eine Bezeichnung und zwar White Gaze. Es tritt immer dann auf, wenn geschaffene Kunst und Kultur von Schwarzen Menschen, in einem weißen Ethnozentrismus bewertet wird. Weißsein ist der

Jeden Sonntag gibt es eine kleine Auswahl an tollen Inhalten, die wir mit euch teilen, weil wir sie lieben und dadurch denken, dass ihr sie mögt oder liebt oder beides oder alles. Diese Woche stellen wir euch einen wundervollen Podcast “Frauen in Stereo” von Nura Treves sowie die “Wakandische Welle” vor, meine persönliche allerliebste Tiny Houserin Nagad und ein paar spannende Artikel.

Von der Punkerin zur gefeierten Rapqueen: Nura Habib Omer wurde als Teil des Rap-Duos SXTN deutschlandweit berühmt. Nach der Trennung veröffentlichte sie 2019 ihr erstes Soloalbum "Habibi" und stieg mit Songs wie "SOS" und "Chaya" in die deutschen Charts ein.  Mit "Weißt du, was ich meine" ist am Freitag außerdem ihr erstes Buch erschienen, eine Autobiografie. In dieser erzählt Nura aus ihrem sehr bewegten Leben. Sie spricht von der Flucht ihrer Familie aus Kuwait, vom Aufwachsen in Wuppertal, vom Bruch mit ihrer Mutter, als sie 13 Jahre alt war und in ein betreutes Wohnheim zog und von der Versöhnung Jahre später. Im

“Warum muss es immer so politisch sein?,” lautete die Frage meiner Freundin. Wir waren beim Essen und sie war genervt. Von mir, der Omnipräsenz von rassistischen Themen, von unbequemen Gesprächen. Ich verstehe es: Rassismus zieht schon ziemlich runter. Vor allem diejenigen, die davon betroffen sind. Deshalb ist es eigentlich nicht wirklich vereinbar mit der Dauer-Happy-gefühlten-Werbesendung auf Instagram. Hier werden “Good Vibes Only” und “Happiness” mit immens hoch schnellenden Herzchen belohnt. Ein Blick auf die erfolgreichsten Influencer*innen Deutschlands zeigt - wer politisch ist, bleibt in der Nische und wer eher auf der Oberfläche dümpelt, wird belohnt. Immerhin lautet, vom altbewährten Knigge,

Bist du auch ein Stylingmuffel? Ich habe meinen einen, maximal drei, Lookvarianten zwischen denen ich mit meinen Braids hin- und herlaufe. Viel Raum für Experimente gibt es da nicht. Dabei sollte man seine Braidzeit ausnutzen! Da geht ganz viel! Deshalb haben wir acht Looks für dich zusammengefasst. Du brauchst lediglich einen Haargummi und maximal fünf Minuten und schon kannst du deine Braids in vielen Looks genießen. Viel Spaß!

Wer schön sein will, muss leiden. So lautet eine gute-alte Weisheit, die vielen Schwarzen Frauen vermutlich gehörig auf die Nerven gehen. Warum die Plattform Un-Ruly sich dem Thema “Protective Style” widmet und viele tolle neue Podcastformate - unter anderem von the one and only, Michelle Obama- stellen wir dir in unserer neuen Blackspiration vor!

Wissen macht Ah! mit Shary und Ralph – Wer kennt's nicht? Über 16 Jahre informierte uns Shary Reeves mit ihrem Co-Moderator Ralph über alltägliche Phänomene. Für viele Schwarze Menschen war sie die erste Schwarze Person, die sie überhaupt im Fernsehen zu Gesicht bekamen. Shary Reeves ist eine Pionierin mit einer schier unglaublichen Anzahl an Facetten, Interessen und Talenten. 

Die Kopfhaut spannt oder juckt und du hast Braids oder Locs? Dann gibt es für dich eine kleine Erfrischung oder genauer: Eine für deine Kopfhaut. Vermutlich kannst du es nicht mehr hören, aber es ist so wichtig: Eine gesunde Kopfhaut ist der Schlüssel, denn sie sorgt für ausgewogene Afrohaare! Daher gibt es heute nicht nur eins - nein sogar drei Rezepte für eine ausgewogene Kopfhautpflege!

Imoan Kinshasa - Journalistin, Aktivistin und Consultant. Der Journalismus hat sich für Imoan entschieden. Sie wurde nach einem Post, der auf Facebook viral ging, gefragt ob sie nicht eine Kolumne für Vice schreiben möchte. “Natürlich wollte ich,” so Imoan und ergänzt: “Dass ICH wirklich Journalistin sein könnte, war mir davor einfach zu hoch, etwas Unerreichbares.” Wie sie das unmögliche, möglich gemacht hat, erfahrt ihr im Gespräch mit ihr.

Es war ein warmer Frühlingstag im Jahr 1955. Eine junge Schwarze Frau steigt am zweiten März in einen Capital Heights Bus im US-Bundesstaat Washington. Sie war auf ihrem Rückweg. Zu dieser Zeit waren Busse in mehreren Abschnitten unterteilt. Vorne durften nur Weiße sitzen, hinten waren Plätze für Schwarze. Als eine weiße Frau zustieg, ordnete der Busfahrer Robert W. Cleere an, dass die junge Frau aufstehen sollte. Sie weigerte sich. Daraufhin musste sie den Bus verlassen und wurde von zwei Polizeibeamten festgenommen. Ihr Name war Claudette Colvin. Diese Situation geschah knapp neun Monate vor Rosa Parks. Warum kennen wir Parks

Die Wellness Industrie boomt. Während in den USA immer mehr Marken entstehen, die sich auf Schwarze Frauen fokussieren, nimmt es in Deutschland nur gemächlich Fahrt an. Nach Jahrhunderten des Ausschlusses, gibt es eine neue Generation von Schwarzen Frauen, die es sich zur Mission gemacht haben, einen Space zu schaffen, an denen sie ausatmen können. Heute stellen wir dir fünf Accounts vor.

Heute geht es mit Bathy weiter. Die 26-jährige ist eine aufgeschlossene, warmherzige junge Frau, die den Begriff “Afrominimalismus” im deutschsprachigen Raum prägt. Mit ihrem Blog bietet sie einen kleinen Kompass, um auch als Schwarze Frau im Bereich der Nachhaltigkeit erste Schritt beschreiten zu können. Was für Tipps sie für uns hat und was wir von dieser großartigen Frau lernen können, erfahrt ihr hier:

Heute geht es weiter mit Rebecca Nmyr. Model, Darstellerin in Berlin und nebenher studiert sie vegane Ernährungsberatung. Auf den sozialen Netzwerken macht sie sich für eine neue Art der “Norm” stark. Von Diskriminierung bis hin zu Speziesismus, wie Überkonsum, Lebensmittelverschwendung, sie gehört zu den hartgesottenen Foodsharern, und sie setzt sich für ein bewussteres Leben ein. Von letzterem könnten wir alle eine gehörige Portion gebrauchen. Wie uns das gelingt, verrät Rebecca uns. Lasst euch inspirieren!

Heute geht es weiter mit: Minusch Afonso. Als freie Journalistin lebt und arbeitet sie in Saarbrücken. Als Ventil helfen ihr vor allem ihre Hobbys: Tanzen und zwar Zumba, Forró und Bachata. Sie ist eine pure Optimistin, witzig, hilfsbereit und ihre Freund*innen beschreiben sie als selbstlos. Wie kam sie zum Journalismus und welche Tipps hat sie für uns?

Als ich das erste Mal herausfand, dass Yoga ursprünglich aus Ägypten stammt und über Kemetic Yoga las, eröffnete sich für mich eine gigantische neue Welt. Yoga ist eine wichtige Praktik in meinem Alltag, die mir hilft, mit all der Hektik zurechtzukommen, mich zu zentrieren und zu entspannen. Falls du auch einen Morgengruß von deinen ersten Schritt in die Yogawelt entfernt bist, können wir dir diese drei Yoga-Queens ans Herz legen. Nama-Slay!

Ich tappte in die Falle. Als im Team klar wurde, dass wir uns dem Thema Spiritualität und Selfcare annehmen, begann ich schon nach der Einführung fürs “Smudging” zu suchen. Dabei handelt es sich um eine Tradition von indigenen Völkern aus Nordamerika, wo heilige Kräuter und Harze verbrannt werden. Der heilige Rauch soll Schwingungen erzeugen, Negativität zerstreuen und bei der spirituellen Arbeit helfen. Heute ist es zu einer populären Wellnesspraxis geworden, die einige Menschen nutzen, um "schlechte Energie" aus ihren Häusern oder ihrem Raum zu entfernen. Für viele indigene Völker ist Smudging ein weitaus bedeutungsvolles und essentielles Ritual. Daher stellte ich

Corona, George Floyd, freier Journalismus - wir haben drei Schwarze Journalistinnen gefragt, wie sie mit den Stress in den aktuell bewegten Zeiten und der Omnipräsenz von Rassismus umgehen? Als erstes startet die Journalistin Hadija Haruna-Oelker. Schwarze Frau, Mutter, bewegte Journalistin, Autorin, Moderatorin, Sprachrohr, Inspiration. Ach, schaut selbst rein!

Eine Musikrichtung, eine Lebensphilosophie oder doch der Titel eines neuen Dekorbuchs? Wir haben uns die Afrominimalismus-Bewegung in Deutschland und auf der Welt näher angeschaut und fragen uns, warum braucht es ein Afro vor dem Minimalismus? Unterscheiden sich die minimalistischen Erfahrungen von Schwarzen Personen von der vorherrschenden Perspektive? Kleiner Spoiler: Jepp, tun sie.

Unser "Spiritualitäts- und Self-Wellness"-Spezial geht weiter und wir widmen uns der Frage: Wann fühlst du dich wie eine Göttin?

Wer Voodoo hört, denkt oft an Schwarze Magie und Verwünschungen. Ein Bild, das seinen Ursprung in Zeiten der Missionierung und des Kolonialismus in Afrika hat und heute durch Hollywoodfilme und Popkultur weiter in die Welt getragen wird. Ein falsches Bild, wie Elizaneda Gerner erzählt. Die Gastronomin ist in Haiti geboren worden, in Kanada aufgewachsen und lebt inzwischen seit einigen Jahren in Deutschland. In Düsseldorf betreibt sie ihr eigenes Restaurant, le Créol. Hier kocht sie selbst, bietet Kochkurse an und informiert ihre Gäst*innen über Haiti. Zusätzlich zu ihrem Tagesgeschäft übt Elizaneda aber auch noch eine andere Tätigkeit aus: Sie ist Voodoo-Priesterin,

Wenn wir über Spiritualität und Selfwellness sprechen, kommen wir nicht an der Meditation vorbei. Das zu Recht. Ich meditiere mindestens drei Mal die Woche und kann sagen, dass es mir fundamental geholfen hat. Ich bin zentrierter, ruhiger, fast schon gelassener schreite ich durch meinen Alltag. Falls du dich auch auf diese Reise begeben möchtest, gibt es hier fünf großartige Meditationsanleitungen von Schwarzen Queens.

Bei unserem Themenspecial kommen wir nicht um diesen großartigen Style herum: Goddess Faux Locs. Für all diejenigen unter euch, die schon immer mal Locs ausprobieren wollten - Hier ist dein Test. Wir saßen ganze 18 Stunden an diesem Look. Die Stolpersteine und Herausforderungen gibt es im Video inklusive. Wir sind gespannt, ob du dich an diesen ziemlich coolen Style heranwagst. Viel Spaß du Göttin!

Was Spiritualität bedeutet ist sehr Individuell! Deshalb haben wir Hannah, Mariam, Kiara, Sarah und Marta genau diese Frage gestellt. Was bedeutet für dich Spiritualität? Schreib es in die Kommentare!

“Sängerin, Schamanin, Lebenskünstlerin, Geschichtenerzählerin, alte Seele, Kartoffel-Junky, Liebhaberin, Chaos Queen, Verbindungsstück, Tochter, Schwester, Abenteurerin, Mantra-Suchti, beste Freundin, Nichtstuerin, Viel-Schläferin, Wasserratte, Sonnengöttin” so beschreibt sich die Healing Artist Charifatou Radji. Im Gespräch mit RosaMag erzählt Chari von ihrem persönlichen Werdegang. Sie spricht über Musikmedizin, erklärt, was eine Healing Artist ist und, warum Spiritualität für Schwarze Frauen in Deutschland so wichtig ist.

Hast du einmal das Wort “Wellness” bei Google oder als Hashtag auf Instagram eingegeben? Du wirst lächelnde Frauen sehen. Beim Yoga, meditierend, über einen grünen Saft grinsend, in der Natur, mit einer atemberaubenden Kulisse im Hintergrund, posierend vor Pflanzen, beim einpflanzen, lachend, tanzend, malend oder singend. Sie machen ganz unterschiedliche Dinge, aber haben eine Sache gemeinsam. Sie sind fast alle weiß.

Heute startet das RosaMag-Themenspecial “Spirutalität und Selfwellness”. Unser Motto lautet: Rest for Resistance.

Wenn es eine Sache gibt, um die du einen großen Bogen machen solltest, dann um deine Afro Haare gesund zu halten, dann sind das die guten alten Frottee- und Baumwollhandtücher. Doch es gibt ziemlich gute und praktische Alternativen:

Fast alle Rohstoffe, die für grüne Technologien benötigt werden, sind konfliktbehaftet. Ökonomisch, ökologisch sowie Menschenrechte werden im globalen Süden für einen schnittigen E-Roller, der durch Berlin-Mitte cruist einfach mal aus dem dreifach verglasten Fenster geworfen. Dieses Phänomen wird als Grüner Kolonialismus bezeichnet. Die Mittel heiligen den Zweck. Eine nachhaltige Batterie für ein Menschenleben. Fridays for Future für Just a Few Futures. Wir haben uns das genauer angeschaut.

Sommerzeit ist Braiding Zeit. Zumindest war das so in meiner Kindheit. Die Nächte wurden länger, der Morgen wärmer und ich schnappte mir mein Fahrrad, rannte und plantschte mit meinen Freund*innen den ganzen Tag im Schwimmbad umher. Deshalb waren meine Afro Haare den ganzen Sommer über in Braids. Dann hatte ich meine Ruhe. Oder meine Mutter eher. Diese alte Tradition erhalte ich weiterhin aufrecht. Zumindest im Urlaub. Falls du auch Lust hast in diese Braiding Tradition überzugehen und noch nicht weißt, wo oder wie genau du damit anfängst, gibt es nun fünf Startertipps.

Wie geht es dir? Nein, wie geht es dir wirklich? Die letzten Wochen waren viel. Sehr viel. Gönnst du dir eine Pause, hältst du inne, verarbeitest du diese verrückte Zeit? Wir planen gerade ein kleines-großes-mini-riesiges Special für dich und uns. Doch zunächst blicken wir auf die letzte Woche zurück. Dabei freuen wir uns über das Experten Special von unseren Kolleginnen von MyUrbanology und erfahren von Angela Davis wie wir diese Sache mit der White Supremacy loswerden.

“Sie sind ja nicht nur Schwarz, sondern auch weiß!” erklärte mir ein weißer Journalist im Interview. Mit dieser Aussage fragte er mich, was denn mein Problem sei und er setzte nach: “Sie sind ja nicht so richtig Schwarz.” Woraufhin ich antwortete: “Und trotzdem kriege ich Rassismus ab. Irre, oder?” Darauf folgte ein Kopfschütteln und eine vermutlich klug formulierte, nicht direkt implizierte, aber doch eigentlich ganz klar subtile Frage, warum “die sich so aufregen.” Willkommen im Diskurs unter aufgeklärten Journalist*innen. Doch trotzdem hatte er recht. Ich bin weiß und Schwarz. Und obwohl ich in Deutschland gezwungen bin, mich mehr mit meinem

Wir sind Fans von praktischen Pflegemitteln, die du dir ganz fix aus deinem Küchenregal schnapp kannst. Heute stellen wir dir eine Zutat vor, dass sich höchstwahrscheinlich in fast jedes Gericht befindet: Pfeffer. Wir wollten uns das Gewürz als Haarpflege schon länger anschauen und nun ist es soweit. Wir haben einige Tests durchgeführt und sind ziemlich überrascht!

Oluwatoniloba “Toni” Dreher-Adenuga gewann 2018 die 13. Staffel der Castingshow Germanys Next Topmodel. Für die junge Stuttgarterin ging damit ein Lebenstraum in Erfüllung. Von heute auf morgen wurde sie an die Spitze der deutschen Modewelt katapultiert. Sie lief auf der Berliner- und der Pariser Fashionweek und war das Gesicht mehrerer Werbekampagnen. Doch wie geht es ihr heute, zwei Jahre nach ihrem Sieg? Im Gespräch mit RosaMag erzählt Toni von ihrem Werdegang nach GNTM. Sie spricht über Rassismuserfahrungen in der deutschen Modebranche, ihre Leidenschaft: Poetry Slam und erklärt, warum sie nach dem Ende der Castingshow erst mal nach Berlin gezogen ist.

Internalisierter Rassismus. Dabei handelt es sich um die Akzeptanz von negativen gesellschaftlichen Überzeugungen und Stereotypen über sich selbst, als marginalisiert und rassifizierte Bevölkerungsgruppe. Sprich: Du bagatellisiert Rassismus, obwohl du davon betroffen bist. Gleichzeitig unterstützt du es. Wir alle haben das vermutlich schon erlebt, von rassistischen Witzen, über die wir gelacht oder die wir sogar selbst erzählt haben, um unserem Gegenüber voraus zu sein oder der Satz, “Ich sehe keine Farben.” Wenn du als Schwarze Person Rassismus internalisiert, dann erhälst du das White Supremacy aufrecht, erklärt die Autorin Donna K. Bivens. Bivens ist überzeugt, dass internalisierter Rassismus ein ganz eigenes

Hast du schon einmal vom Chebe-Pulver gehört? Falls nicht, mir ging es bis vor sechs Monaten ähnlich. Doch dann bin ich über viele spannende Artikel, Videos und Marken gestolpert und habe es selbst über drei Monate ausprobiert. Es handelt sich um ein Pulver auf natürlicher Basis, das im Tschad, einem Binnenland in Afrika, hergestellt wird, wo die Frauen es auf ihre Afro Haare auftragen. Und ja, es ist genau das sagenumwobene Wundermittel, dem nachgesagt wird, dass es Afro Haare kräftig und lang wachsen lässt - in manchen Fällen werden sie bis zu 30 Zentimeter lang. Für diejenigen unter euch, die

Der #blackouttuesday ist wieder vergessen und schon erwacht ein neues digitales Solidaritätskonzept aus den USA: #sharethemic. Das und die Berichterstattung in den deutschen Medien sind anders. Vieles fühlt sich verändert an. Im elitären Deutschlandfunk Kultur wird über weiße Privilegien diskutiert, der SWR formuliert ein Glossar über Selbstbezeichnung - alles Aspekte, die wir eher vom Missy Magazin oder Aktivist*innen kennen, ist nun Mainstream geworden? Wenn bei Anne Will nicht nur über Rassismus und Schwarze Menschen diskutiert, sondern mit Schwarzen Menschen wie Alice Hasters diskutiert wird, stellt sich die Frage: Ist das etwa unsere neue Welt? Darüber machen wir uns in unserer

Den Leuten ist nicht wirklich bewusst, dass Ferguson kein Protest war, der über ein paar Tage oder Wochen ging. Es waren Hunderte von Tagen. Ich war sechs Monate da draußen, fast jeden Tag. Es war ein täglicher Widerstand. Das durchzumachen, traumatisiert dich”, sagt die Aktivistin Ashley Yates im Gespräch. Nach dem gewaltsamen Tod von Michael Brown Junior ging sie 2014 in Ferguson, Missouri auf die Straße, um gegen Polizeigewalt zu demonstrieren. Die internationale Bewegung Black Lives Matter, hier nahm sie ihren Anfang. Ashley half sie groß zu machen. Inzwischen wohnt sie in Oakland, Kalifornien. Dort ist sie nach den Protesten

Gänsehaut. Dieses Gefühl breitete sich in mir aus, als ich am Samstag mit meinem Fahrrad die Heinrich-Heine-Straße in Berlin hinauf fuhr. Zunächst war ich allein. Dann folgten zwei. Dann vier. Dann 100. Als ich am Alexanderplatz ankam, waren es 25.000. Rassismus ist unser Alltag. Am Wochenende positionierten sich 200.000 Menschen gegen Rassismus. Steht uns ein Wandel bevor? Oder handelt es sich um einen Moment, der in den Erinnerungen verblassen wird? Auf diese Frage haben wir keine Antwort. Das wird sich noch herausstellen. Doch wie können wir dieses Momentum aufrecht erhalten? Wie können wir nachhaltig eine Veränderung in der Bundesrepublik erzielen?

Heute findet die bundesweite Silent Demo statt. Wir haben mit zwei Organisatorinnen in München gesprochen, das 20-köpfige Team versammelt sich heute um 15 Uhr am Königsplatz und möchte 8 Minuten und 46 Sekunden still sein. Genau so lang, wie Georgey Floyds Mörder auf seinem Hals kniete.

Das deutsche Fernsehen ist ziemlich weiß. Und eigentlich ist es eine lange Tradition, dass mehr über, als mit Schwarzen Menschen gesprochen wird. Man würde meinen, dass sich das durch die globalen Proteste ändern würde. Bei manchen ja, bei Maischberger nein. Einen tollen Kontratalk gab es über Aminata Bellis Account mit Alice Hasters, Hadnet Tesfai und Tarik Tesfu. Was du dir noch anschauen solltest, erfährst du in unserer neuen Blackspiration. 

Social Media ist schon schnell. Ein Screenshot, ein Hashtag und schon gehört man zur Bewegung, ist Teil einer antirassistischen Haltung. Zwanzig Sekunden und zack schon hat man etwas Gutes getan. Doch so leicht ist es mit dem Rassismus dann doch nicht. Wir werden ihn nicht mit einem Swipe auf der Couch los. Versteht mich nicht falsch: Ich hatte Gänsehaut. Als ich auf meinen Instagram Feed blickte und die schwarzen Bilder, wie kleine Kästchen aneinander gereiht sah, fühlte ich das, was Barack Obama gestern mit dem Wort “Awakening” bestätigte. Erwacht die weiße Mehrheitsgesellschaft aus ihrem Dornröschenschlaf? Und noch viel wichtiger: Wie

Heute ist Mittwoch. Der #Blackouttuesday ist vorbei. Rassismus ist es nicht. Sollen wir also weitermachen? Journalismus nach Protokoll? Für heute haben wir eigentlich einen Pflegebeitrag geplant. Es klingt superfiziell, doch als Magazin für Schwarze Frauen ist auch ein Haarpflegetipp für Afrohaartexturen in einer weiß-normierten Gesellschaft ein politischer Akt. Die pure Sichtbarkeit unserer Stimmen, die erst spannend werden, sobald Schwarze Menschen sterben, ist bereits eine Form von Protest.

Ich war für 48 Stunden offline. Als ich dann die Instagram-App öffnete, realisierte ich: Es ist zu viel. All die Nachrichten, die Videos, die Bilder, die Stories, die Sequenzen, die Meinungen, der Schmerz, die Bagitalisierung, die Dämonisierung, die Nachrichten, die Sprache - einfach alles. Also, schaltete ich alles wieder aus. Auch Whatsapp. Denn in Zeiten von Corona, ist die Omnipräsenz von digitalen Technologien so weit in meine Erholungszeit übergegangen, dass meine Bildschirmzeit ins Unzählbare steigt. Doch das ist unsere Welt. Ich kann nicht die Augen vor George Floyds Tod, vor dem strukturellen Rassismus oder der Polizeigewalt verschließen. Das sollte keine*r.

Vor drei Wochen hörte ich das erste Mal die Begrifflichkeit Pleasure Aktivismus. Doch ich wusste auf Anhieb worum es ging. Beim Pleasure Aktivismus handelt es sich um eine Politik der Heilung und des Glücks, die den mürrischen Mythos aufbricht, dass die Veränderung der Welt nur eine andere Form der Arbeit ist. Adrienne Maree Brown erklärt: “Wir erinnern uns an unsere Natur und regenerieren unsere Beziehungen zueinander auf die natürlichste Art und Weise”. Dabei geht es um gesellschaftliche Genderkonstrukte, aber auch um die Dekolonialisierung von Sex. Denn auch in unserem Vergnügen stecken Rassismen. Crazy, oder? Ein kleiner Überblick.

Black women's friendships are like food for the soul. Und gestern konnten wir einen Happen genießen. Gemeinsam mit den Afrosisters veranstalteten wir den ersten virtuellen Hair Care Workshop. Es fühlte sich wie ankommen an, mehr als lediglich einen Workshop, stattdessen Empowerment pur. Gemeinsam lauschten wir Semys Stimme, die uns am Bildschirm zeigte, wie wir unsere Haare cornrowen. 50 Frauen, die gleichzeitig ihre Afro Haare pflegen. Das, in einer Gesellschaft, in der unsere Haarstruktur in der klassischen Werbung als das Vorher, eines Vorher-Nachher-Beispiels portraitiert wird. Als Schwarze Frau mit anderen Schwarzen Frauen befreundet zu sein, ist heilend, essentiell und ermächtigend. Das

“Move or you will be moved” Mit diesem kleinen Satz stahl die Schauspielerin Florence Kasumba anderen Hollywoodgrößen, wie Scarlett Johansson, 2016 im Marvel-Film “Captain America: Civil War” die Schau. Als Kriegerin Ayo war sie anschließend auch in “Black Panther” und “Avengers – Infinity War” zu bestaunen. Seit 2019 ist Florence Kasumba als Tatort Kommissarin Anaïs Schmitz im deutschen Fernsehen unterwegs. Außerdem spielte sie in den letzten Jahren in Serien wie “Deutschland ’86” und jüngst in der Sci-Fi Serie “Spides” mit. Florence Kasumba springt mit Leichtigkeit zwischen großen Hollywoodblockbuster und kleineren Produktionen hin und her.

Du hast es vermutlich schon mitbekommen. Es ist überall. In den Nachrichten, auf den sozialen Netzwerken. Es schwappte bereits nach Großbritannien und in die USA: VW spielt in seiner neuen Werbung mit kolonialen Bildern. Der Konzern postete am 20.05. für einige Stunden eine Werbung auf Instagram. In dem Spot für den neuen Golf, ersonnen offenbar von der VW-Stammagentur DDB, wird eine riesenhafte weiße Hand dargestellt, die einen Schwarzen Mann hin und her und schließlich in das Café „Petit Colon“ schubst. Dann formieren sich Buchstaben, die zwischendurch für Sekundenbruchteile das „N“-Wort zeigen.

In den Vereinigten Staaten sterben überdurchschnittlich viele Schwarze Menschen an den Folgen des Coronavirus. Prekäre Arbeitsverhältnisse, sozioökonomische Unterschiede, Vorerkrankungen sowie struktureller Rassismus sind nur einige der Problematiken. Das Virus offenbart den Gegensatz zwischen Schwarz und Weiß. Wie steht es um Deutschland?

Umgangssprache, Dialekte, Jugendsprachen, Szenesprachen und Fachjargons. All das sind Varietäten, zwischen denen wir täglich hin und her wechseln – je nachdem, mit wem wir kommunizieren, welcher Gruppe oder Szene wir uns zugehörig fühlen oder auch welche Situationen wir bewältigen müssen. Dieses Phänomen wird als Code-Switching bezeichnet. Es wurde durch den Soziolinguist Einar Haugen im Jahre 1954 geprägt. In der heutigen Rosapedia Folge schauen wir uns das Phänomen genauer an. Mit der Frage: Ist Code-Switching eine Assimilation oder ein privilegiertes Machtinstrument?

Wolltest du schon immer wissen, wer die reichste Schwarze Person der Welt ist. Dann schau hier in diese Liste. Es sind auch zwei Frauen dabei. Leider nur überschaubar. Aber wer weiß, wie die nächsten Jahre aussehen, Ladys!

Eine Pille. Es klingt so simpel. Ein kleines rundes oder ovale Pastille mit einem großen Glas Wasser einnehmen, sich dann ins Land der Träume aufmachen und am nächsten Tag sprießen die Afro Haare. Oder eher nach sechzig Kapseln. Nahrungsergänzungsmittel sind in der US-Natural-Hair-Bewegung nicht mehr weg zu denken. Wir haben uns die Sache mal genauer angeschaut, die Studienlage gecheckt und mit einer Expertin gesprochen um herauszufinden: Helfen Nahrungsergänzungsmittel wirklich beim Afro Haarwachstum?

Deine Friseurin oder dein Friseur ist nicht da, du möchtest deine Afro Haar-Pflege auf das nächste Level bringen, weißt nur noch nicht so recht wie? Oder du hast einfach mal Bock, neue Inspirationen von zwei Haarprofis in einem entspannten Rahmen zu erhalten? Dann solltest du dir den 24.05. um 15 Uhr rosarot in deinem Kalender markieren – Da starten wir mit dem ersten Virtual Hair Care Workshop made by RosaMag.

Eine Serie zu produzieren ist eine immense Arbeit. Trotzdem gibt es einige kreative Schwarze ProduzentInnen, die sich nicht im Mainstream-Formaten sahen und es selbst in die Hand nahmen. Gott sei dank. Ein gutes Beispiel, ist meine heißgeliebte Serie “Insecure”. Doch wusstest du, dass die Serie bevor Issa Rae einen großen Deal mit HBO landete, unter dem Titel “Awkward Black Girl” im Netz lief? Lange Rede kurzer Sinn: Es gibt viele spannende Indie Produzent*innen, die ihre Leidenschaft mit uns teilen. Fünf von ihnen haben wir uns genauer angeschaut und für dich zusammengefasst.