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    Autorin: Monika Odum

    Monika Odum

    Monnika Odum

    Es gibt da so eine Sache, die finde ich faszinierend. Ich nenne sie jetzt mal so, um es mit ein wenig Abstand betrachten zu können. Es geht um die Arbeit, die Du als Schwarze Frau machen darfst. Das ist nämlich lange nicht jede, sagt uns die Gemeinschaft Schwarzer Frauen.

    Artikel von Monika Odum

    Die Kraft des 'Und'. Nein, das ist kein Schreibfehler, sondern eine kleine Aufbrechung des Cis-male-tums unserer Geschichte. Weil – and do not let this one go unnoticed – Es ist nicht nur His story. Really? Es ist Ourstory. Einfach weil – Marsha.Tracey. May. Maya. Fanny. Leah. Sojourner. Omisade. Rosetta. Gertrude. Ich könnte jetzt noch ewig so weitermachen, tue ich aber nicht. Das hier soll keine Hommage an Schwarze weiblich identifizierende Personen werden (another saga for another day), sondern ein bisschen was anderes. Maimouna, meine Kollegin, bezaubernde Wortkünstlerin und angehende Germanistin, hat neulich über May Ayims Poesie gesprochen und diesen Anstoß gegeben.

    Unsere Autorin ist Krankenschwester und hat keinen Bock mehr auf Emotional Labour. Es ist die Philosophie, seine eigenen Emotionen zu unterdrücken, ob für den Job oder im Alltag. Wegen dem Chef oder der Gesellschaft. Es ist das Phänomen zu lächeln, obwohl die Situation alles andere als erfreulich ist, dort die White Fragility zu richten, obwohl es einfach frecher alltäglicher Rassismus ist- nö. Darauf hat Monika keine Lust mehr. Dabei ist ein beliebter Spruch ihrer Mutter der Befreiungsschlag aus der Emotional Labour. Wer weiß, vielleicht für dich auch?

    Schwarze Frauen müssen härter arbeiten. Doch ist der permanente Antrieb und der Hustle eine Form von internalisierten Rassismus? Was hat es mit der Grind Kultur auf sich und warum ist unsere Autorin davon überzeugt, dass wir schlafend eine Revolution starten könnten? Monika Odum beschreibt in den nächsten Zeilen ein jahrhundertealtes Konstrukt, dass weiterhin die Arbeitsmoral und Überarbeitungstendenz von vielen Schwarzen Frauen erklärt. Wie brechen wir diesen Bann?

    Schwarze Menschen sind auf der ganzen Welt zu finden. Mit ihnen auch ihre Spiritualität. Diese wurde im Zuge der Kolonialisierung, Christianisierung und dem Imperialismus verboten und ist nun wieder in Mode. Santeria, Kerzenmagie, Trance, Kräuterkunde - Für den globalen Norden ist sie zu einem all-you-can-eat-Buffet verkommen. Auch Schwarze Menschen die isoliert von traditioneller Spiritualität aufwachsen, tappen in die Falle - Spiritualität als Konsumgut zu betrachten. Doch wie ist es überhaupt dazu gekommen und was ist die Lösung aus diesem Kreislauf?

    Ich nicht, habe ich immer gedacht. Ich nicht. Sollen doch die Anderen schwitzen und Hitzewallungen kriegen. Ich mache da nicht mit. Ist mir zu blöd, ist mir zu unsexy (ja, ich war da nicht sehr reflektiert), sehe ich ja überhaupt nicht ein, dachte ich. Das hat auch eine Weile wirklich gut geklappt, aber ein paar Wochen nach meinem fünfzigsten Geburtstag wurde es mir, ohne Vorwarnung mitten im Januar sehr warm. Erst schob ich es auf den Grobstrickpullover, den ich morgens beim getting ready noch als angenehm kuschelig empfand, aber als es mir kurz nach dem Warmwerden schlagartig wieder kalt wurde

    Es gibt da so eine Sache, die finde ich faszinierend. Ich nenne sie jetzt mal so, um es mit ein wenig Abstand betrachten zu können. Es geht um die Arbeit, die Du als Schwarze Frau machen darfst. Das ist nämlich lange nicht jede, sagt uns die Gemeinschaft Schwarzer Frauen.