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RosaMag - das erste Online-Lifestylemagazin für afrodeutsche Frauen.

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ROSAMAG ist ein Online-Lifestylemagazin, dass afrodeutsche Frauen und Freunde informiert, inspiriert und empowert. ROSAMAG porträtiert die facettenreichen Lebenswelten der modernen schwarzen Frau. Von natürlichen Pflegetipps für Afrolocken, inspirierenden Interviews, mitreißenden Kommentaren und beflügelnden Reportagen - Wir zelebrieren afrodeutsche Frauen! Wir möchten Vorbilder schaffen und unsere Diversität zeigen.

Minusch Afonso

Minusch Afonso: “Journalismus ist meine Berufung”

Foto: Jürgen Bauer

3 Schwarze Journalistinnen erklären, wie sie mit Stress in Zeiten von Corona und der Omnipräsenz von Rassismus umgehen

Corona, George Floyd, freier Journalismus – so ergeht es Schwarzen Journalistinnen in Deutschland aktuell und das sind ihre Tipps, um mit der Hektik zurechtzukommen. Hadija, Minusch und Imoan zeigen, wie sie in den Beruf kamen und teilen mit uns ihre Selfcare-Tipps:

Heute geht es weiter mit: Minusch Afonso. Als freie Journalistin lebt und arbeitet sie in Saarbrücken. Als Ventil helfen ihr vor allem ihre Hobbys: Tanzen und zwar Zumba, Forró und Bachata. Sie ist eine pure Optimistin, witzig, hilfsbereit und ihre Freund*innen beschreiben sie als selbstlos. Wie kam sie zum Journalismus und welche Tipps hat sie für uns?

Minusch Afonso

Foto: Steffen Wenz

Warum hast du dich für den Journalismus entschieden?

Weil der Journalismus für mich eine Berufung ist und mich durch und durch erfüllt.

Wie unterscheidet sich deine Arbeit aktuell von davor?

Aktuell ist das so, dass viele Medienanstalten auf mich zukommen. Gleichzeitig bekomme ich Jobangebote von Medienunternehmen, die mich vor einigen Jahren oder sogar Wochen noch abgelehnt haben.

Wie kommst du mit der Hektik zurecht?

Es ist schon eine richtige Herausforderung. Ich versuche trotz allem auf mich zu achten, da mir meine Gesundheit und mein Wohlbefinden sehr am Herzen liegt.

Was bedeutet für dich Spiritualität?

Ich verstehe darunter zwei Dinge: Zum einen sich auf seine Intuition und komplett auf sich selbst zu verlassen. Vielleicht auch sich selbst als höhere Instanz zu betrachten. Zum anderen verstehe ich darunter Menschen, die an Geister usw. denken. Ich persönlich habe mit Spiritualität nichts am Hut.

Was ist dein Selfcare Tipp?

Schlafen, schlafen, schlafen ;). Essen, einfach mal nichts tun und ich bin normalerweise sehr oft bei der Thai-Massage. Kann ich jedem empfehlen ☺

Vor welchen Herausforderungen stehen Schwarze Frauen aktuell?

Ich kann nur von mir sprechen: Aktuell muss ich vielen Menschen, öfter als vorher, erklären, was nun rassistisch ist und was nicht. Natürlich stelle ich mir auch die Frage, ob Schwarz-Sein nur ein Trend ist oder sich tatsächlich was ändert.

Was für Lösungen siehst du für Schwarze Frauen in Bezug auf Spirtualität und Selfwellness?

Wenn Spiritualität so betrachtet wird, dass man auf sich selbst achtet und auf sein Bauchgefühl hört usw., dann würde ich Schwarzen Frauen raten, lieber auf diese Gefühle zu achten. Denn ich denke, dass jedes Gefühl, Schmerz, innere Unruhe…einem etwas sagen will. Man sollte dem Aufmerksamkeit schenken und vor allem in dieser hektischen Welt öfter versuchen zu entschleunigen und zur Ruhe zu kommen.

Minusch Afonso

Foto: Privat

Hadija Haruna-Oelker

 Hadija Haruna-Oelker: “Schwarzen Frauen* wird soviel zugeschrieben.” – im ersten Teil haben wir mit Haruna-Oelker über den Journalismus gesprochen.

Ciani-Sophia Hoeder

Ciani

Ein Online-Lifestylemagazin für afrodeutsche Frauen schaffen. Genau das hat sich die 29-jährige Berlinerin in den Kopf gesetzt. Nun ist Cianis Traum wahr geworden. RosaMag informiert, inspiriert und empowert Schwarze Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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