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Nola Darling

10 Dinge die wir von Nola Darling lernen können

‘Right now I’m doing my damn self’

‘It might hurt but you know me, gotta be fearless or at least try’

Sie ist eine Künstlerin, zwischen Kommerz und der Herausforderung, ihre Rechnungen zu bezahlen. Eine Idealistin, die jenseits von Geschlechtern liebt – Nola Darling, die Hauptprotagonistin des Kultfilms “She´s gotta have it” von Spike Lee aus dem Jahr 1986 und die Namensgeberin der Netflix Serie – dem Remake, der genau den Nerv der Zeit trifft, mit einer politischeren, stärkeren und emanzipierteren Nola Darling. Hier sind 10 Dinge die wir von Nola Darling lernen können. 

1. Ein Mosaik aus verschiedenen Persönlichkeiten

Akzeptieren, dass ein einziger Mensch uns nicht alles geben kann, was wir brauchen. Viele Menschen bringen verschiedene Seiten in uns heraus, aber am Ende des Tages ist es unsere Aufgabe uns vollständig zu machen. 

‘they all bring something different out in me’ 

2. Labels waren gestern, Grauzonen sollten die Norm werden

Wir müssen nicht allem und jeden ein Label aufsetzten und anfangen mehr in den Grauzonen oder bunten Seiten des Lebens zu blicken. Nicht alles ist schwarz oder weiß. 

 ‘I don’t believe in one word labels’

Nola Darling

3. Lebe aus vollem Herzen

Es zahlt sich aus, Herz und Seele in Sachen zu stecken, an die wir glauben.

4. ‘My name damn sure ain’t muthafuckin’ black bitch’

Die Fetischisierung der Schwarzen Frau in der westlichen Gesellschaft ist immer noch ein Thema, mehr denn je, aber es liegt an uns, uns nicht davon definieren zu lassen, sondern dieses Gefühl in etwas Starkes und Produktives zu kanalisieren, wie Nola in ihre Kunst. 

5. Wir müssen nicht alle Ärtzt*innen, Anwält*inner oder Architekt*innen werden

Ja es gibt Schwarze Eltern, die den kreativen Weg ihrer Kinder supporten.

6. Darling you do you!

Nur weil eine Frau sich auf eine gewisse Art und Weise kleidet, ist es kein Grund sich in der Inanspruchnahme ihres Körpers berechtigt zu fühlen oder ihr obszöne Kommentare hinterher zurufen. Frauen…habt keine Angst das anzuziehen, in dem ihr euch wohlfühlt, weil ihr Angst vor Blicken haben könntet.

7. Mut zur Konfrontation

Es ist schwer sich als Schwarze Frau in der kreativen Szene durchzusetzen und ernst genommen zu werden, weil man oft für sein Profil ausgenutzt wird, um eine gewisse Reichweite zu erreichen und ein Statement zu setzen, aber einem selber keine Stimme gegeben wird. Nachdem Nola’s ’MY NAME AIN’T’ Kampagne, trotz vorheriger Absprache mit dem Label nicht so umgesetzt wurde wie sie es wollte, hat sie sich nicht gescheut das Label damit zu konfrontieren. Viele von uns trauen sich zu selten, aber es ist wichtig, dass wir uns für die Sachen einsetzen für die wir stehen.

8. Kleine Veränderungen, führen zu größeren

Es ist nie zu spät sein Leben umzukrempeln und von vorne anzufangen. Wir können, wie Nola es vormacht, erst klein anfangen, wie umzudekorieren, aufzuräumen und uns dann in Ruhe den großen Herausforderungen und uns selbst widmen.

9. Fürsorge für weniger Sorgen

Es ist mehr als nur okay regelmäßig eine*n Therapeuten/in zu besuchen. So wie wir den gesundheitlichen Zustand unseres Körpers überprüfen lassen um dementsprechend die richtigen Maßnahmen treffen zu können, kann es auch zur Norm werden, dass wir unsere mentale Gesundheit priorisieren. Es ist leider immer noch ein Tabuthema in der Schwarzen Community. 

10. Zeig mir deine Freunde/innen und ich sag dir, wer du bist

In Nola’s Fall ist es eine facettenreiche, bunte und offene Frau. So unterschiedlich wie ihre Freunde/innen, sind auch die Meinungen die sie haben. Pluspunkt für Nola, denn so ermöglicht sie sich ihren Horizont zu erweitern und andere Ansichten, als nur ihre, in Betracht zu ziehen. 

Fazit: Eine progressive Frau, von der wir einiges lernen können und möchten!

Themen, die damals und insbesondere in der Schwarzen Community verhöhnt wurden, finden immer mehr Ihren Platz im Mindset der heutigen Gesellschaft. Somit verkörpert die schlagfertige Nola Darling, damals wie heute, das Bild der mutigen Frau, die sich nicht scheut das zu sagen, was viele von uns  SEHR laut denken.

Jess singt, schreibt Poesie und hegt eine große Liebe für die ästhetischen Seiten des Lebens. Sie beschäftigt sich unter anderem mit den Konflikten, die es mit sich bringt in einem afrikanischen Haushalt aufzuwachsen und gleichzeitig alltäglich mit den Herausforderung unseres Jahrzehnts konfrontiert zu werden. Sie möchte durch und mit RosaMag anderen jungen Schwarzen Frauen zeigen, dass Sie nicht alleine sind wie sie es viele Jahre in ihrer Jugend dachte. In Lome (Togo) geboren jedoch in München auf- und eingewachsen versucht sie für sich das Beste aus beiden Welten ziehen.

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