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ROSAMAG ist ein Online-Lifestylemagazin, dass afrodeutsche Frauen und Freunde informiert, inspiriert und empowert. ROSAMAG porträtiert die facettenreichen Lebenswelten der modernen schwarzen Frau. Von natürlichen Pflegetipps für Afrolocken, inspirierenden Interviews, mitreißenden Kommentaren und beflügelnden Reportagen - Wir zelebrieren afrodeutsche Frauen! Wir möchten Vorbilder schaffen und unsere Diversität zeigen.

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5 Anlaufstellen für Schwarze Menschen in Deutschland

Zum Black History Month gibt es eine knackige Übersicht

Als Schwarzer Mensch in Deutschland, bist du nicht allein. Es gibt einige Initiativen, die sich fast täglich für die Interessen von Schwarzen Menschen in der Bundesrepublik einsetzten, die einen Safe Space bieten, mit und bei denen du dich mit deiner Schwarzen Identität auseinandersetzen kannst. Wir haben fünf bundesweite Anlaufstellen zusammengefasst. Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Auf lokaler Ebene gibt es noch weitaus mehr Vereine, Gruppen und Menschen, die Austausch schaffen.

1) Die ISD – Initiative für Schwarze Menschen in Deutschland

Die Mutter aller Initiativen. Vor 34 Jahren ist die ISD entstanden. Heute setzt sich der Verein für die Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte, Polizeigewalt und rassistischen Polizeimaßnahmen gegenüber Schwarzen Menschen und People of Color ein. Der Hauptsitz befindet sich in der Hauptstadt, doch die Initiative ist auch in Frankfurt, Gießen, Hamburg, Leipzig, München (hierzu haben wir ein spannendes Portrait gemacht. Unbedingt reinschauen!), Nürnberg, Stuttgart, Hannover sowie in Thüringen vertreten. Ein empowernedes Ereignis soll das einmal im Jahr stattfinde Bundestreffen im Sommer sein. Zu dem ich, immer noch nicht war, aber unbedingt hin muss.

2) ADEFRA e. V.

Fast zeitgleich mit der ISD, entstand ADEFRA e. V. – Schwarze Frauen in Deutschland. Entfacht durch das Buch “Farbe bekennen”, quasi die Bibel für Menschen, die sich mit afrodeutscher Geschichte auseinandersetzen möchten. Katharina Oguntoye, May Ayim sowie die Herausgeberin Dagmar Schultz, recherchierten und dokumentierten, die generationsübergreifenden Geschichten von Schwarzen Menschen in der deutschen Gesellschaft. Was, traurig aber wahr, revolutionär war. Seit drei Jahrzehnten schafft ADEFRA durch politisches Lobbying und regelmäßigen Community-Treffen symbolische Räume für Schwarze Frauen* und Women of Color.

3) EOTO – Each One Teach One

Seit 2014 gibt es eine Bibliothek für Schwarze Menschen in Berlin. Initiiert von EOTO e.V. Der Verein ist ein community-basiertes Bildungs- und Empowerment-Projekt in Berlin. Im Jahr 2012 gegründet, ist der Space im Wedding seither ein Ort des Lernens und der Begegnung. EOTO setzt sich gemeinsam mit anderen Organisationen, wie die ISD, für die Interessen Schwarzer, Afrikanischer und Afrodiasporischer Menschen in Deutschland und Europa ein. In der letzten Woche startete der Verein gemeinsam mit Aminata Belli, Aminata Touré sowie Megaloh Afrozensus eine Online-Befragung, die “erstmals die Lebensrealitäten, Diskriminierungserfahrungen und Perspektiven Schwarzer, afrikanischer und afrodiasporischer Menschen erfassen” wird. Dazu berichten wird demnächst noch mehr.

4) Black Lives Matter Berlin

“Selbst wenn sich das ein Großteil der Bevölkerung in diesem Land nicht eingestehen möchte: in Deutschland sind manche Menschenleben weniger wert als andere,” startete unsere Autorin Celia Parbey in ihrem Portrait über Black Lives Matter Berlin. Von der US-Bewegung inspiriert, die mit dem Tod des 17-jährigen Trayvon Martins begann, hat sich die deutsche Vereinigung auch dem Kampf gegen Rassismus verschrieben. Von der Nicht-Aufklärung im Fall Oury Jalloh, der vor 14 Jahren in einer Dessauer Polizeizelle in Sachsen verbrannte oder der gewaltvolle Tod von William Tonou-Mbobda im Hamburger Universitätsklinikum im Juli letzten Jahres. Die Sicherheitsbeamt*innen haben Tonou-Mbobda zusammengeschlagen und so stark fixiert, dass er an den Folgen verstarb. Über solche Polizeigewalt macht Black Lives Matter Berlin aufmerksam und organisiert Demonstration.

5) IDB  – Institut für diskriminierungsfreie Bildung

Rassismen werden bereits in unserer Sozialisierung reproduziert. Das beginnt bereits in den Schulbüchern. Seit 2013 arbeitet die IDB mit qualifizierten Kooperations- und Netzwerkpartner*innen zusammen und steht für  diskriminierungskritische Bildungsarbeit. Neben Beratungsleistungen bieten sie wissenschaftlich fundierte Fort- und Weiterbildungsangebote sowie Inhouse-Seminare und Vorträge für verschiedene Zielgruppen im Themenfeld Diversität und Diskriminierung an. Ein weiterer Kern ihrer Arbeit liegt darin, bereits bestehenden Materialien, Konzepte zu evaluieren.

Ciani-Sophia Hoeder

Ciani

Ein Online-Lifestylemagazin für afrodeutsche Frauen schaffen. Genau das hat sich die 29-jährige Berlinerin in den Kopf gesetzt. Nun ist Cianis Traum wahr geworden. RosaMag informiert, inspiriert und empowert Schwarze Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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