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RosaMag - das erste Online-Lifestylemagazin für afrodeutsche Frauen.

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ROSAMAG ist ein Online-Lifestylemagazin, dass afrodeutsche Frauen und Freunde informiert, inspiriert und empowert. ROSAMAG porträtiert die facettenreichen Lebenswelten der modernen schwarzen Frau. Von natürlichen Pflegetipps für Afrolocken, inspirierenden Interviews, mitreißenden Kommentaren und beflügelnden Reportagen - Wir zelebrieren afrodeutsche Frauen! Wir möchten Vorbilder schaffen und unsere Diversität zeigen.

Autorin: Celia Parbey

Celia-Parbey

Celia Parbey

Celia macht derzeit ihren Master an der Humboldt Universität zu Berlin und arbeitet nebenbei als freie Autorin für verschiedene Online- und Printmagazine. Bei RosaMag kümmert sie sich um das Ressort Menschen und interviewt dafür spannende Schwarze Persönlichkeiten aus Deutschland und der Welt.

Artikel von Celia Parbey

Safurat hat gerade ihren Podcast ValidThoughts gelauncht. In diesem beschäftigt sie sich hauptsächlich mit Themen rund um das Gefühl von Heimat, Zugehörigkeit und Sprache. "Mir geht es darum, einen Weg zu finden, meine Geschichte und die meiner Freund:innen, meiner Familie und vieler weiterer Menschen da draußen zu erzählen", sagt Safurat. 

“Mit der Wedding Renaissance sollen organisierte Strukturen für die Schwarze Diaspora in Deutschland aufgebaut werden. Wir wollen unsere Geschwister effektiv im Kampf gegen anti-schwarzen Rassismus, Kolonialismus, Imperialismus, Neokolonialismus, Kapitalismus und Neoliberalismus unterstützen”, erklärt Hassanatou Bah im Gespräch mit RosaMag. Vom 11.09. 2020 bis zum 13.09.2020 findet zu diesem Zweck die erste Wedding Renaissance statt. Angelehnt an die Harlem Renaissance, die vor 100 Jahren in den USA den Grundstein für die Schwarze Bürger:innenrechtsbewegung gelegt hat, kommen an diesem Wochenende Schwarze Menschen aus den verschiedensten Branchen zusammen, um im historischen Berliner Stadtviertel Workshops, Podiumsdiskussionen und Redebeiträge zu halten. Zum Abschluss wird es eine

Wer Voodoo hört, denkt oft an Schwarze Magie und Verwünschungen. Ein Bild, das seinen Ursprung in Zeiten der Missionierung und des Kolonialismus in Afrika hat und heute durch Hollywoodfilme und Popkultur weiter in die Welt getragen wird. Ein falsches Bild, wie Elizaneda Gerner erzählt. Die Gastronomin ist in Haiti geboren worden, in Kanada aufgewachsen und lebt inzwischen seit einigen Jahren in Deutschland. In Düsseldorf betreibt sie ihr eigenes Restaurant, le Créol. Hier kocht sie selbst, bietet Kochkurse an und informiert ihre Gäst*innen über Haiti. Zusätzlich zu ihrem Tagesgeschäft übt Elizaneda aber auch noch eine andere Tätigkeit aus: Sie ist Voodoo-Priesterin,

“Sängerin, Schamanin, Lebenskünstlerin, Geschichtenerzählerin, alte Seele, Kartoffel-Junky, Liebhaberin, Chaos Queen, Verbindungsstück, Tochter, Schwester, Abenteurerin, Mantra-Suchti, beste Freundin, Nichtstuerin, Viel-Schläferin, Wasserratte, Sonnengöttin” so beschreibt sich die Healing Artist Charifatou Radji. Im Gespräch mit RosaMag erzählt Chari von ihrem persönlichen Werdegang. Sie spricht über Musikmedizin, erklärt, was eine Healing Artist ist und, warum Spiritualität für Schwarze Frauen in Deutschland so wichtig ist.

Oluwatoniloba “Toni” Dreher-Adenuga gewann 2018 die 13. Staffel der Castingshow Germanys Next Topmodel. Für die junge Stuttgarterin ging damit ein Lebenstraum in Erfüllung. Von heute auf morgen wurde sie an die Spitze der deutschen Modewelt katapultiert. Sie lief auf der Berliner- und der Pariser Fashionweek und war das Gesicht mehrerer Werbekampagnen. Doch wie geht es ihr heute, zwei Jahre nach ihrem Sieg? Im Gespräch mit RosaMag erzählt Toni von ihrem Werdegang nach GNTM. Sie spricht über Rassismuserfahrungen in der deutschen Modebranche, ihre Leidenschaft: Poetry Slam und erklärt, warum sie nach dem Ende der Castingshow erst mal nach Berlin gezogen ist.

Den Leuten ist nicht wirklich bewusst, dass Ferguson kein Protest war, der über ein paar Tage oder Wochen ging. Es waren Hunderte von Tagen. Ich war sechs Monate da draußen, fast jeden Tag. Es war ein täglicher Widerstand. Das durchzumachen, traumatisiert dich”, sagt die Aktivistin Ashley Yates im Gespräch. Nach dem gewaltsamen Tod von Michael Brown Junior ging sie 2014 in Ferguson, Missouri auf die Straße, um gegen Polizeigewalt zu demonstrieren. Die internationale Bewegung Black Lives Matter, hier nahm sie ihren Anfang. Ashley half sie groß zu machen. Inzwischen wohnt sie in Oakland, Kalifornien. Dort ist sie nach den Protesten

“Move or you will be moved” Mit diesem kleinen Satz stahl die Schauspielerin Florence Kasumba anderen Hollywoodgrößen, wie Scarlett Johansson, 2016 im Marvel-Film “Captain America: Civil War” die Schau. Als Kriegerin Ayo war sie anschließend auch in “Black Panther” und “Avengers – Infinity War” zu bestaunen. Seit 2019 ist Florence Kasumba als Tatort Kommissarin Anaïs Schmitz im deutschen Fernsehen unterwegs. Außerdem spielte sie in den letzten Jahren in Serien wie “Deutschland ’86” und jüngst in der Sci-Fi Serie “Spides” mit. Florence Kasumba springt mit Leichtigkeit zwischen großen Hollywoodblockbuster und kleineren Produktionen hin und her.

Die Sängerin Nneka Egbuna im Interview über ihre Musik, die afrikanische Diaspora, ihre Heimat in Nigeria und ihr Verhältnis zu Deutschland.

Wir sprechen mit Sabrina Strings über den Body Mass Index oder kurz BMI. Der BMI ist ein statistischer Richtwert, der das Verhältnis von Körpergewicht zu Körpergröße misst. Je nach Wert ordnet er Menschen in sogenanntes „Unter-, Normal- und Übergewicht ein.” Im Gespräch erklärt die Professorin, welches System hinter dem Richtwert steht, wer für seine Verbreitung verantwortlich ist und warum vor allem Schwarze Frauen darunter leiden.

Sabrina Strings setzt sich in ihrem Buch “Fearing the Black Body: The Racial Origins of Fatphobia” mit den rassistischen und religiösen Ursprüngen von Fatphobia auseinander.

Keke ist ein kreativer Freigeist. Sie liebt es Dinge zu erschaffen, Neues zu erlernen und bearbeitet Denim auch gerne mal mit dem Schwingschleifer.

Racial Profiling, Polizeigewalt, die bis zum Mord führt, Benachteiligungen bei der Arbeits-und Wohnungssuche, konstante Andersmachung - Diana Arce, Mit-Organisatorin des sechsköpfigen Black Lives Matter Berlin- Team ist sich sicher: „Deutschland hat ein Rassismusproblem“. Die soziale Bewegung Black Lives Matter Berlin prangert den strukturellen Rassismus an, der Schwarze Menschen seit Jahrzehnten benachteiligt in Deutschland und weltweit. Wie ist die Organisation entstanden und wofür steht sie ein? Wir haben mit der Aktivistin gesprochen.  Die Anfänge von Black Lives Matter gehen auf das Jahr 2012 zurück, als in den USA der erst 17-jährige Trayvon Martin auf seinem Weg nach Hause von George Zimmermann kaltblütig

Am 05. Juli ruft Black Lives Matter Berlin zum Protestmarsch auf gegen strukturellen Rassismus und Diskriminierung von Schwarzen Menschen in Deutschland und weltweit. Treffpunkt ist Zietenplatz am U-Bahnhof M*straße um 17 Uhr. Lasst uns gemeinsam hingehen und für unsere Rechte kämpfen!